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Hockey-Regeln

Links zum Regelwerk DHB und NHV

Hallenregeln (Stand 2015)

Feldregeln (Stand 2015)

aktuelle Regeländerungen

Regeln und Spielformen für die Altersklassen U8, U10 und U12 (also D-Mädchen/ Knaben bis B-Mädchen/ Knaben):

Regeln Feldhockey Mini/Klein/Dreiviertel (Stand 2015)

Empfehlungen Spielformen & Turniersysteme U8-U12 (Stand: 2015)

 Kurze Regelzusammenfassung für interessierte Eltern als PDF (Stand 2016)

 

Hockey-Nationalspieler erklären Hockey auf YouTube.

Lisa Altenburg erklärt Hallenhockey, Moritz Fürst Feldhockey.

Ganz leicht verständliche Einführung. Sehenswert. Klick.

 

Hier eine kurze Einführung in die Hockeyregeln.

Spielfeld

Das Spielfeld bei Feldhockey ist 91,4 m × 55 m groß. Die beiden Spielfeldhälften werden jeweils durch eine 22,9 m von der Torauslinie entfernte Viertellinie unterteilt. 6,40 m vor der Tormitte befindet sich der 7-Meter-Punkt für Strafstöße. Außerhalb des regulären Punktspielbetriebes wird auch Kleinfeldhockey (halbes Feld) gespielt. Gespielt wird heute vorwiegend auf Kunstrasen, früher auf Naturrasen und Hartplätzen.

Ziel des Spieles

Das Ziel ist es, den Kunststoffball (ca.7,5 cm Durchmesser, früher aus Leder oder Presskork) in das Tor zu schießen, wobei der Ball nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden und der Torschuss nur im Schusskreis erfolgen darf. Der Ball muss innerhalb des Schusskreises vor dem Überschreiten der Torlinie von einem Spieler der angreifenden Mannschaft berührt worden sein.

Ausrüstung

Beim Hockey ist Schutzausrüstung vorgeschrieben, um Verletzungen vorzubeugen. Die Ausrüstung des Feldspielers unterscheidet sich von der des Torwarts. Der Feldspieler trägt ein Vereinstrikot, Hose/Rock, Schienbeinschoner, Stutzen und einen Zahnschutz. Der Torwart trägt Helm, unter dem Trikot einen Oberkörperschutz, gepolsterte Hose, Kunststoffschienen an den Beinen und Kicker als Schuhe. In der Halle wird wieder vermehrt mit Holzschlägern gespielt, während sich die Kunststoffschläger im Feld durchgesetzt haben.

Spielgrundlagen

Ein Feldhockeyteam besteht aus einem Torwart und 10 Feldspielern (auf dem Kleinfeld 6 Feldspieler und ein Torwart (in der Halle 5 Feldspieler plus Torwart). Bis zu fünf Wechselspieler sind erlaubt, die jederzeit wechseln dürfen (Interchanging). Es darf so oft gewechselt werden, wie man will. Nur zwischen Verhängung und Beendigung einer Strafecke darf nicht gewechselt werden. Ausnahme bei Verletzung oder Hinausstellung des TW.

Im Unterschied zu anderen Ballsportarten ist Hockey grundsätzlich ein körperloses Spiel, d. h. der Gegenspieler darf nicht abgedrängt oder aktiv abgeblockt werden. Der Ball darf nur mit dem Schläger gespielt werden. Die sich am Schläger befindlichen Hand darf den Ball berühren aber nicht aktiv spielen. Nur der Torwart darf mit dem ganzen Körper, auch mit dem Fuß und der Hand spielen - jedoch nur im eigenen Schusskreis. Er darf den Ball nicht so spielen, dass er für einen anderen Spieler gefährlich wird. Ein Ball gilt als gefährlich, wenn er sich ab Kniehöhe aufwärts in der Nähe von Spieler bewegt. Das Spielen des Balles im Liegen ist im Feld erlaubt, in der Halle nicht.

Feldhockey-Spiele dauern im Erwachsenbereich zweimal 35 Minuten und in der Halle zweimal 30 Minuten; im Jugendbereich wird je nach Altersstufe kürzer gespielt.

Anders als beim Hallenhockey darf der Ball im Feldhockey geschlagen oder hoch gespielt werden, solange niemand gefährdet wird. In der Halle ist schlenzen nur als Torschuss erlaubt. Im Feldhockey wird schlenzen auch auf dem Feld angewendet, um größere Distanzen und Gegner zu überwinden. Hohe Bälle im Schusskreis sind erlaubt, wenn sie Torschüsse sind. Ein Tor zählt, wenn der Schuss innerhalb des Schusskreises erfolgt ist und auch wenn ein Schuss von außerhalb des Schusskreises noch von einem Angreifer im Kreis berührt wird. Bei einer Strafecke darf der geschlagene Ball zwar in seiner Flugphase höher als das Brett des Tores steigen, muss sich aber bis zur Torlinie wieder auf Bretthöhe gesenkt haben. Ein Schlenzball darf in beliebiger Höhe ins Tor treffen. Bei der Verhinderung eines Tores durch einen Regelverstoß (z.B. Fuß, Stockfoul etc.) gibt es einen 7M.

Bei absichtlichen Regelverstößen im Schusskreis ist auf Siebenmeter zu entscheiden. Bei absichtlichen Regelverstößen außerhalb des Schusskreises im eigenen Viertel ist auf Strafecke zu entscheiden. Bei Regelverstößen wie unabsichtliches Spiel mit dem Fuß oder Stockschlagen wird auf Freischlag für die benachteiligte Mannschaft entschieden. Geht der Ball über die Seitenlinie erhält der Gegner einen Einschlag von dem Punkt des Überschreitens der Linie. Bei Freischlägen muss ein Mindestabstand von 5 Metern, in der Halle 3 Meter (hier auch von Mitspielern), eingehalten werden.

Die Schiedsrichter können den Spielern grüne Karten (Ermahnung), gelbe Karten* und rote Karten zeigen. Wenn ein Spieler ein zweites Mal eine Regel bricht, die im Erstfall mit der gelben Karte zu bestrafen wäre, so wird ihm gelb-rot gezeigt und er wird vom Spiel ausgeschlossen. 

*Halle: 2m für körperlose- und 5m für körperliche Fouls
Feld: 5m für körperlose- und 10m für körperliche Fouls

Keine Angst vorm Pfeifen!

Wir sind bei den Jugendspielen darauf angewiesen, das entweder ältere Spieler-Jahrgänge, als die spielenden, oder mitgereiste Eltern das Spiel leiten, damit sich die Trainer um die Mannschaften kümmern können. Als Zuschauer oder als Spieler nimmt man viele Situationen anders wahr als ein Schiedsrichter. Sich in die Verantwortung zu stellen und dann in Sekundenbruchteilen zu entscheiden und diese Entscheidung dann auch zu tragen oder auch mal zu revidieren, ist eine wichtige Erfahrung nicht nur für Heranwachsende.

Wer gern Spiele pfeifen möchte oder Regelauslegungsfragen hat, melde sich bitte bei unserem Schiedsrichterwart. jugendwart@eintrachthockey.com

 

 

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