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Montag 17.02.2020

10:1 Niederlage in Hamburg: Eintracht Futsal zahlt Lehrgeld

In Hamburg gab es für die Eintracht nichts zu holen. (Foto: Martin Ehlert)

Im Vorfeld der Partie lag es fast schon auf der Hand. Die Braunschweiger Löwen hatten es am vergangenen Sonntag mit dem Rekordmeister des deutschen Futsals, HSV Panthers, zu tun. Um zu merken, dass unter diesen Vorzeichen ein Punktgewinn einer Herkulesaufgabe gleicht, musste man kein Hellseher sein. Mit einer regelrechten Klatsche von 10:1 hatten die Braunschweiger wohl aber auch nicht gerechnet. Wir arbeiten den Tag chronologisch von hinten auf.

 

Die Löwen konnten zunächst mit Rückenwind in die Hansestadt fahren. Nicht zuletzt hatte man sehen können, dass die Mannschaft immer enger zusammenwächst und auf einem hohen Niveau arbeitet. Dazu kam die Verbandsmeisterschaft der zweiten Mannschaft. So ging es mit vollem Kader und guter Laune gen Hamburg.

 

Diese gute Laune konnte über die ersten 15 Minuten gut gehalten werden. Zwar trafen in der ersten Minute die Gastgeber bereits zur Führung, doch die konnte nach 11 Minuten von den Löwenstädtern ausgeglichen werden. Auch nach dem Anschlusstreffer funktionierte die Defensivarbeit weitgehend. So stand man geordnet und strukturiert vor dem eigenen Tor. Lediglich die Kombinationen um den deutschen Nationalspieler Onur Saglam lockte die Eintracht aus der Reserve. Dieser und sein Teamkollege trafen kurz vor der Pause, sodass die Anzeigetafel ein 3:1 schrieb.

 

Über das Geschehen, was sich in der zweiten Halbzeit abspielte, ist auch Löwen-Trainer Olcay Irek ratlos. Diese Halbzeit wurde im Nachhinein als die "schlechteste Saisonleistung" betitelt. Es fehlte nicht nur phasenweise die nötige Zweikampfhärte. Hinzu kam, dass schließlich auch die Disziplin fehlte, ein konsequentes Verteidigungsspiel in den Boden zu setzen. Aus den vergangenen Resultaten ist bekannt, dass die Hamburger bei Erreichen der Betriebstemperatur kaum zu stoppen sind. Genau dieses Szenario trat ein. Der HSV spielte sich in einem Rausch, während die Löwen meist Zuschauer waren. So kam es schließlich auch zum zweistelligen 10:1.

 

Nichtsdestotrotz stecken die Braunschweiger ihre Köpfe nicht in den Sand. Im Gegenteil: Sie respektieren den Vorsprung, den sich der HSV über Jahre erkämpft hat. Denn als in Niedersachsen Futsal noch ein Fremdwort war, rollte der Ball an der Elbe schon auf Hochtouren. Die Chance auf Besserung besteht für Eintracht Futsal am 29.2 , wenn der PTSK Kiel in Braunschweig gastiert. Anstoß ist um 19 Uhr in der Sporthalle Güldenstraße.

 

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