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Donnerstag 23.09.2021

5 Einträchtler bei Zentraler Leistungskontrolle der Langläufer

Tobias Hartig zeitgleich in Schweden beim 90 km Klarälvsloppet

(pl) Am vergangenen Wochenende stand in Oberhof die alljährliche sog. zentrale Leistungskontrolle (ZLK) der Skilangläufer auf dem Programm. Sämtliche Bundes- und Landeskader nutzen insgesamt 3 Wettkämpfe an diesem Wochenende für einen nationalen Formtest. Der abschließende Rollski-Wettkampf am Sonntag wurde zudem erneut für Breitensportler geöffnet, denen sich so die Möglichkeit bot, sich mit der nationalen Elite ihres Sports zu messen.

Diese Gelegenheit ließen sich 3 Skilangläufer des „Eleven-Teams“ der Braunschweiger Eintracht nicht entgehen. In Wellenstarts á 6 Personen ging es auf die technisch einfache, aber konditionell fordernde Strecke (ca. 450 Höhenmeter auf 17 km), die auf Einheitsrollern im klassischen Stil gelaufen wurde, sodass niemand einen Materialvorteil hatte.

In der internen Konkurrenz setzte sich Paul Lüneburg (Platz 41) vor Martin Rejzek (Platz 53) und Jonas Pult (Platz 62) durch.

Bei den Jugendlichen wurde unsere Abteilung durch Emily Hauth in der wu16 vertreten, die über 6,4 km Freistil auf dem 33. Platz abschloss.

Bereits am Vortag waren Emily (Foto, von Christian Heilwagen Sports) und Joris Kreysch beim Crosslauf am Start. Auf der sehr fordernden 10 km Strecke musste Joris seinem hohen Anfangstempo auf den Folgerunden etwas Tribut zollen und beendete das Rennen auf Platz 41. Emily konnte sich auf dem starken 20. Rang platzieren.

 Ebenfalls am Sonntag war Tobias Hartig, der für das österreichische Pro-Team „Ski-Willy Marathon Team Austria“ startet, beim 90 km langen Klarälvsloppet, dem längsten Rollskilauf Schwedens, am Start, den es in klassischer Technik zu bewältigen galt.

Nach gutem Start ereilte Tobias im Getümmel des Hauptfelds ein Stockbruch, wodurch er bis zum Erhalt eines Ersatzstocks aus dem Feld herausfiel und in einer kleinen Verfolgergruppe versuchte, wieder Anschluss herzustellen. Vom zwischenzeitlichen 28 Platz fiel er durch den Stockbruch bis auf Platz 81 des insgesamt rund 300 Herren zählenden Starterfelds zurück.

Mit großer Courage kämpfte sich Tobias Platz um Platz nach vorne und beendete sein Rennen schließlich als bester Deutscher auf Platz 62.

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