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Montag 24.02.2020

Braunschweig punktet in Berlin

LionPride schlägt ALBA

Am vergangenen Samstag gastierte das LionPride der Eintracht aus Braunschweig in der Hauptstadt. Dort fuhren die Schützlinge von Head-Coach Christian Steinwerth einen 80:66 Sieg ein, der letztendlich erst in der zweiten Halbzeit sichergestellt wurde.

Die Teams starteten auf Augenhöhe in die Partie. Harriet Ottewill-Soulsby netzte zweimal hintereinander ein, es sollten nicht ihre letzten Punkte sein, Nina Rosemeyer erzielte das zwischenzeitliche 4:6 für Braunschweig. Nach knapp 8 Minuten führten die Berlinerinnen nach zwei Dreiern in Folge mit 11:6. Die Folge war die erste Auszeit für Eintracht Braunschweig. Ewelina Jankowska verwandelte zwei Freiwürfe zum 13:6 nach 8:30 Min. Harriet Ottewill-Soulsby verkürzte ebenfalls mit zwei Freiwürfen und mit einem weiteren Korb zum 13:10. Nina Rosemeyer und Franka Wittenberg sorgten für eine 13:14 Führung am Ende des 1. Viertels. Auch im zweiten Spielabschnitt gestaltete sich die Begegnung weiter eng. Nach 2:30 Min. konnten sich die Gastgeberinnen auf 22:17 absetzen. Shannon Hatch konterte per Dreier und Maileen Baumgadrt sicherte von der Freiwurflinie das 24:22. Mitte des Viertels sah sich Eintracht-Coach Christian Steinwerth zu einer weiteren Auszeit genötigt. Melody Haertle war es, die mit 7 Punkten in Folge die Niedersächsinnen im Spiel hielt. Beim Spielstand von 31:29, bei noch 2:30 Minunten in der ersten Halbzeit zu spielen, nahm Berlin eine Auszeit. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine knappe 35:34 Führung für die Albatrosse.

Toshua Leavitt eröffnet den dritten Spielabschnitt mit zwei Dreiern. Ein 40:35 für die Gäste und zwang den Berliner Trainer zur frühen Auszeit. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts. Am Ende des Viertels führten die Gäste aus Braunschweig, nachdem das Team die Schlagzahl kurzfristig erhöht hatte, mit 60:47. Merit Brennecke startete mit vier Punkten in Folge zum 49:64 in das abschließende Viertel. Nina Rosemeyer erhöhte sofort danach auf 49:66. So richtig ließ sich das Team aus der Hauptstadt jedoch nicht abschütteln. Berlin verkürzte nach gespielten vier Minuten auf 56:66. Auszeit Braunschweig war die Folge. Danach erhöhte Franka Wittenberg, nach Assist von Maileen Baumgardt, zum 56:68. Melody Haertle punktete per Dreier zum 59:71 bei noch 3:30 Min. Spielzeit. ALBA gab nun noch einmal Gas und verkürzte auf 64:71. Jedoch stellte Harriet Ottewill-Soulsby die Anzeigetafel 1:30 Min. vor dem Ende auf eine 74:64 Führung der Löwinnen. Mit zwei Dreiern in Folge machte Braunschweigs Toshua Leavitt den Deckel zum 66:80 drauf.

Damit bewahrt sich Braunschweig alle Chancen auf die Tabellenführung. Eintracht-Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir, wieder nach einer Spielpause am vergangenen Wochenende, noch unseren Rhythmus gesucht. ALBA hat in der ersten Halbzeit von draußen noch gut getroffen. Richtig gefunden haben wir unseren Rhythmus dann in der zweiten Halbzeit. Wir sind dann, sowohl in der Offense als auch in der Defense, immer konstanter geworden. Spielerinnen wie Franka Wittenberg, Melody Haertle und Nina Rosemeyer haben dann in der entscheidenden Phase Verantwortung übernommen. Durch die insgesamt gute mannschaftliche Leistung konnten wir den Ausfall von Laina Snyder kompensieren.“

Am kommenden Wochenende steht für das LionPride endlich mal wieder ein Heimspiel im Kalender. Gegner sind dann am Samstag die Bender Baskets aus Grünberg. Tipp-Off in der „Alten Waage“ ist um 18 Uhr.

Viertel: 13:14; 22:20; 12:26; 19:20.

Punkte Braunschweig: Leavitt 14, 4 Dreier, 11 Rebounds, Baumgardt 2, Rosemeyer 6, Ottewill-Soulsby 24, 5 Rebounds, Haertle 16, 3 Dreier, Brennecke 4, Falk, Hatch 4, 1 Dreier, 9 Rebounds, Wittenberg 10.

Text: Rainer Gelhaus
Foto: Florian Ullbrich

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