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Montag 05.11.2018

Braunschweig verpasst Überraschung in Keltern

Dem Deutschen Meister Paroli geboten

Am siebten Spieltag der Saison unterliegt das LionPride der Mannschaft aus Keltern mit 76:62. Aufgrund einer fehlenden Freigabe aus Australien konnte Neuzugang Shawnte Goff noch nicht mitwirken.

Das Team aus der Löwenstadt startete in folgender Aufstellung, neben Eva Rupnik, Matilda Claesson und Maggie Mulligan komplettierten Nina Rosemeyer und Lyndi Laborn die Starting 5. Das Team von Peter Kortmann zeigte sich schon mit Beginn der Partie unkonzentriert und machte folglich leichte Fouls und überflüssige Turnover. Nach gut zwei Minuten stand es 4:0 gegen die Eintracht, man hatte demnach Glück, dass der amtierende Deutsche Meister ebenso schlecht in die Partie fand. Eva Rupnik erzielte dann die ersten zwei Punkte von der Freiwurflinie. Schnell kassierten die Blau-gelben dann aber wieder einen 5:0 Lauf, bevor Matilda Claesson die nächsten Punkte erzielen konnte. Nach fünf Minuten stand es 11:4 für die Damen aus Keltern. Die Okerstädterinnen kämpften sich aber wieder mit einem 8:0 Lauf und einer guten Reboundarbeit, insbesondere durch Merit Brennecke zurück  und man kam auf 12:13 ran. Unkonzentriert war man dann in den letzten Sekunden und kassierte noch einmal zwei Punkte zum 19:16 für Keltern.

Der Start in den zweiten Spielabschnitt war wieder unsortiert. Vor allem in der Offense wollte die Pässe nicht ankommen und die Bälle nicht in den Korb. Aber auch die Kelternerinnen wussten noch nicht zu überzeugen. Nach 4 Minuten stand es 26:18 und Peter Kortmann musste eine Auszeit nehmen.

Nach der Auszeit besann sich das LionPride wieder auf seine Stärke und arbeitete kontinuierlich in der Defense als Team und konnte daraus weitere Punkte kreieren. Allerdings waren Kristina Rakovic und Emma Stach im Zusammenspiel in dieser Phase nur schwer zu stoppen und Keltern zog auf 37:29 zur Halbzeit davon.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte den Gastgeberinnen. Marina Markovic traf den ersten 3er der Partie und nach 3 Minuten stand es 40:33. Das dritte Viertel zeigte sich wieder als Problemviertel. Das Löwenrudel konnte die vorgegebene Marschroute von Peter Kortmann nicht umsetzen. Auch hier konnte die Eintracht wieder glücklich sein, dass Keltern nie so richtig gut in das Spiel fand und ebenso einfache Fehler machte. Mit Abschluss des dritten Viertel stand es, dank einer starten Maggie Mulligan nur 58:45.

Optimal verlief hingegen der Start in den Schlussabschnitt. Das Team von Peter Kortmann startete mit Meldoy Haertle, Nina Rosemeyer,  Lyndi Laborn, Matilda Claesson und Maggie Mulligan. Und man konnte Keltern bereits nach einer Minute zur Auszeit beim Stand von 58:49 zwingen. Die Eintracht machte aber einfach weiter und Nina Rosemeyer konnte mit einem guten Zug zum Korb zwei weitere wichtige Punkte erzielen. Mit ganz viel Einsatz konnte sich Merit Brennecke einen weiteren Offensivrebound sichern und das Team auf 58:53 heran bringen. Mitte des vierten Viertel verlor die Eintracht wieder an Konzentration und die Partie glitt aus den Händen, sodass sich Keltern trotz ebenso vieler Fehler wieder absetzen konnte und das Spiel am Ende mit 76:62 für sich entschied.

Statement Peter Kortmann: „Wir haben 35 Minuten auf Augenhöhe gegen den Deutschen Meister und Eurocup-Teilnehmer mitspielen können. Die längere Bank hat am Ende das Spiel entschieden. Wir können stolz auf dieses Team sein. Wer weiß, wie es mit Shawnte Goff gelaufen wäre."

Punkte Braunschweig:

Cleasson (16, 2 Dreier), Laborn (6, 8 Rebounds), Mulligan (24, 8 Rebounds), Rupnik (6), Hatch (4), Sohn, Brennecke (4), Rosemeyer (2), Haertle, Brox

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