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Mittwoch 08.09.2021

Deutsche Meisterschaft und World Cup

Mit Beteiligung der Eintracht

Innerhalb von nur wenigen Wochen standen für unsere Tischfußballer zwei große und wichtige Events im Terminkalender. Es ging los mit der Deutschen Meisterschaft in Bonn (30.08. – 01.09.) und ging einen guten Monat später weiter mit dem World Cup in Sankt Wendel im Saarland (02.09.-05.09.). Bei beiden Veranstaltungen haben sich die gleichen Spieler aus unseren Kreisen einen Startplatz gesichert, vom Damen-Bundesligateam waren das Sina Calberlah, Natascha Bock und Lydia Visser, bei den Herren starteten Axel Paulsen, Maxi(milian) Klötzer, Pascal Olbrich und Jörn Lahner.

Die Deutsche Meisterschaft, die im inzwischen etwas in die Jahre gekommen Maritim-Hotel von Bonn ausgetragen wurde, wurde bei gutem Wetter und einem nach wie vor hervorragenden Frühstück auch von dem einen oder anderen Erfolg gekrönt. So wurden Natascha und Pascal im Mixed Elfter, Natascha und Sina bei Ihrer zweiten DM Sechster im Damen-Doppel, Pascal erreichte einen sehr guten 22. Platz im Einzelwettbewerb und Jörn hätte beinahe in der Vorrunde des Einzelwettbewerbs den späteren Deutschen Meister Felix Dröse besiegt, erreichte aber trot

z der Niederlage das Profi-Feld. Bei der sechste DM-Teilnahme des Doppels Pascal und Jörn wurden diesmal nur mittelmäßige Platzierungen erreicht, was dem Spaß bei dem sehr gut organisierten Event jedoch nichts anhaben konnte.

Etwas größer wurde es dann Anfang September beim World Cup, bei dem neben vielen deutschen Elite-Spielern auch eine Vielzahl an Weltklassespielern aus Frankreich, Tschechien, England, Österreich und vielen anderen Nationen vertreten waren. Als zusätzlichen Anreiz konnte man sich neben der sportlichen Herausforderung auch einen Startplatz für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Nantes erspielen, was an harte Qualifikationsregeln geknüpft war, aber natürlich eine große Portion Extra-Motivation bedeutete.

Für die Spielerinnen und Spieler ging es bereits am Donnerstag früh los, nachdem sich alle entsprechend der Hygieneverordnung an die 3G-Regeln gehalten haben und sich entsprechend haben registrieren lassen. Dann ging es los im Classic-Wettbewerb, was ähnlich dem normalen Doppel ist, allerdings sind bei diesem Format nicht alle Schussvarianten erlaubt, das Spiel beginnt in der Verteidigung und man hat etwas weniger Zeit für sein Spiel. Bei den Herren ging es für Pascal und Jörn gut los, da sie bereits in der Vorrunde das Doppel Hoffmann/ Schöpf besiegen konnten, welches zwei Tage später nur knapp den Sieg im Doppel-Wettbewerb verpasst hat. In der KO-Runde kämpften die beiden sich bis ins Achtelfinale, wo sie auf das Doppel Dröse/Heber trafen. Den amtierenden deutschen Meister im Einzel kannte Jörn ja noch von seinem Vorrundenspiel aus Bonn und konnte vielleicht daher einige Schüsse gut parieren. Pascal zeigte in diesem Spiel einmal mehr, dass man immer mit ihm rechnen muss und ließ dem gegnerischen Verteidiger wenig Chancen. Zum Schluss bedeutete der knappe, aber verdiente Sieg den Einzug ins Viertelfinale, welches dann leider verloren wurde. Aber wie sich später herausstellte reichte die Platzierung für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, was den Jubel natürlich noch einmal vergrößerte.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen des Offenen Einzels bei den Damen und Herren. Bei insgesamt 286 Startern bei den Herren und 88 Spielerinnen bei den Damen war eine Qualifikation für die Profi-Runde hier schon ein schwieriges Unterfangen. In insgesamt sechs Vorrundenspielen mussten da schon vier Siege her, was an diesem Tag nur Sina, Natascha, Axel und Jörn schafften. Nachdem in der Vorrunde noch Hochkaräter wie Beatrice Berner (Nr. 3 der Weltrangliste) von Natascha oder Benjamin Vandenabeele (Nr. 38 der Weltrangliste) von Jörn besiegt wurden, war für alle in der ersten KO-Runde Schluss. Einzige Ausnahme war Natascha, die noch eine Runde gewinnen konnte und dann gegen die derzeit vielleicht beste deutsche Spielerin ausschied. Für Lydia, Pascal und Maxi reichte es nur zur Division B, wobei Pascal dort hauchdünn an den Medaillenplätzen vorbeigeschrammt ist, für Lydia hat es aber zu einem hervorragenden dritten Platz gereicht.

Zu guter Letzt wurde am Samstag noch das Offene Doppel gespielt, worauf alle auch schon hingefiebert haben. Allerdings gab es nach zwei kraftraubenden Tagen dort nicht mehr so viel zu feiern,

da alle Spieler hierbei nur das Semi-Pro-Feld erreichen konnten. Bei den Herren reichte es für beide Doppel Maxi und Axel sowie Pascal und Jörn nur bis ins Viertelfinale, die Leistung von Lydia in ihrem Damen-Doppel gilt es jedoch besonders herauszuheben. Bei ihrem ersten Turnier, welches sie komplett als Stürmerin agierte, holte sie sich zusammen mit ihrer Partnerin Valentina Schmitz Sieg um Sieg, so dass es am Ende sogar für den Turniersieg reichte. Das Finale wurde begleitet von Anfeuerungsrufen ihrer Braunschweiger Teamkolleginnen und wurde in Freudentränen beendet. So gab es zum Ende dieses tollen Events noch ein absolutes Highlight, welches Lydia viel Selbstvertrauen geben dürfte, um weitere großartige Leistungen abzurufen und vielleicht auch bald unsere Damen-Mannschaft in die erste Bundesliga zu schießen.

Am Sonntag wurde noch der Team-Cup ohne Braunschweiger Beteiligung gespielt. Die sieben Löwen verteilten sich in alle Himmelsrichtungen und fuhren zur Arbeit nach München, in die Heimat nach Hamburg, zur Schwester nach Mainz oder teilweise auch in die heimischen Braunschweiger Gefilde. Alle waren sehr erschöpft, aber auch glücklich und zufrieden diese tollen Erlebnisse erfahren zu haben. Insbesondere das internationale Flair der WCS, wobei man gegen viele Spieler spielen konnte, von denen man vorher nur gehört hatte, war eine Reise wert. Die großartigen Menschen sowohl in Bonn aber auch insbesondere im Saarland, das durchweg gute Wetter, der Kicker-Pavillon der Holländer und der absolut großartige Teamzusammenhalt haben die beiden Reise absolut positiv abgerundet. Alle Beteiligten freuen sich bereits jetzt auf die nächste „Auswärtsfahrt“ und vielleicht sind dann ja noch die einen oder anderen Spieler mehr aus Braunschweig dabei.

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