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Sonntag 27.11.2016

Eintracht bejubelt den ersten Sieg

Die Zweitliga-Basketballerinnen ringen Lichterfelde 67:65 nieder. Ilona Brox gelingen die entscheidenden Punkte.

Von Henning Brand

 

Der Jubelschrei der Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts mit dem Abpfiff – das war nicht nur pure Freude, das war vor allem Erlösung.

Denn nach neun zum Teil bitteren Niederlagen steht der erste Saisonsieg zu Buche. Der sprichwörtliche Stein, der Trainerin Juliane Höhne vom Herzen fiel, war daher „riesengroß“.

Mit 67:65 (34:40) hatte ihre junge Truppe den TuS Lichterfelde bezwungen und darf in Sachen Klassenerhalt neu hoffen.

Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven. Nach einigen zerfahrenen Aktionen auf beiden Seiten stand es 63:63, und Eintracht hatte den Ball. Ilona Brox, die im wahrsten Sinne des Wortes einiges auf die Nase bekommen hatte, traf per Dreier zum 66:63. Lichterfelde konterte schnell auf 65:66, vergaß aber zu foulen. Zehn Sekunden verstrichen, bis sie Eintrachts überragende Amerikanerin Felicia Barron an die Linie schickten.

Noch 0,3 Sekunden. Barron traf einen. Für Berlin war nichts zu retten.

Geknickt lagen die Gäste im Kabinengang der Halle Alte Waage, als die Gastgeberinnen das Eintracht-Lied anstimmten und mit 200 Zuschauern feierten.

So viele waren lange nicht mehr da. Tags zuvor besuchten die Blau-Gelben die Drittliga-Handballer des MTV und machten kräftig Werbung. Das zahlte sich aus.

Und auch Steve Ridder von Radio 38 als Hallensprecher,

sowie die Trommler der Bundesliga-Löwen unterstützten Eintracht in dieser wichtigen Begegnung, in der sie bereits 30:40 kurz vor der Halbzeit zurücklagen.

Das Kellerduell war eine Zitterpartie. Denn Eintracht unterliefen Ballverluste der Kategorie unnötig, und die Wurfquoten waren alles andere als gut. Aber der Wille stimmte. Es wurde hauteng verteidigt.

 „Meine Mannschaft hat sich nach jedem Ball geschmissen.

Das war der Schlüssel zum Sieg“, lobte Höhne.

 

 

Eintracht:

Danke für eure Unterstützung!

Barron 31 (65% Würfe, 5/7 Freiwürfe), Brox 13 (2/4 Dreier), Hunter 7 (10 Rebounds), Slayzk 6 (11 Reb.), Sohn 4, Müller 4, Therre 2, Haertle, Brokmann.

 

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

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