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Dienstag 06.12.2016

Eintracht bleibt auswärts sieglos

Die Zweitliga-Basketballerinnen verlieren 57:64 bei den Bergischen Löwen.

Von Henning Brand

Nach dem ersten Saisonsieg, verbucht in einem Krimi gegen den TuS Lichterfelde, hatten die Zweitliga-Basketballerinnen gehofft, auch in fremder Halle erstmals in der laufenden Serie jubeln zu dürfen. Doch daraus wurde wegen einer schwachen Wurfausbeute nichts. Die Blau-Gelben unterlagen bei den Bergischen Löwen aus Bensberg mit 57:64 (27:28) und stehen weiterhin als Schlusslicht da.

Bis zur 37. Minute war alles offen. Eintracht lag durch einen Treffer von Centerspielerin Alayshia Hunter mit 52:55 auf Tuchfühlung.

Bensbergs starke US-Spielmacherin Janee Morton ging jedoch nach einem Foul im Gegenzug an die Freiwurflinie und versenkte beide Strafwürfe sicher zum 57:52. Und nach einem vergebenen Dreier durch Ilona Brox (1/6 Dreier), der Matchwinnerin gegen Lichterfelde, erhöhten die Gastgeberinnen entscheidend auf 63:52 bei nur noch zwei Minuten verbleibender Spielzeit.

Trainerin Juliane Höhne musste auf die zuletzt starke Centerspielerin Veronika Slazyk verzichten. Sie fehlte beruflich bedingt.

Auf dem Flügel war nach einer Fußverletzung Lena-Sophie Wolters wieder dabei und konnte sieben Minuten mitwirken.

Woran ist die Niederlage festzumachen? „Eindeutig an unseren Wurfquoten. Alle haben sich reingehängt, aber es fielen einfach zu wenig Würfe in den Korb“, berichtete Höhne. Nur 27 Prozent traf ihr Team in Korbnähe (15/54), und bei Dreiern war es auch glücklos (2/15). Der Kampf um die Abpraller konnte immerhin ausgeglichen gestaltet werden (44:44). Die 16-Jährige Sohn vertrat auf der großen Position Slazyk gut und ackerte 33 Minuten um Rebounds. Sie holte zehn Stück.

 

Eintracht:

Hunter 19 (11 Rebounds), Barron 17 (5 Ballgewinne, 4 Anspiele), Müller 6, Haertle 5, Sohn 5, Brox 5, Brokmann, Therre, Wolters

 

Spieltag und Tabelle auf Planet-Photo.DBBL.de

 

 

 

Leider gab es die nächste Hiobsbotschaft für die Eintracht Damen.

Die Vermutungen haben sich bestätigt und unsere Mareike hat sich im Spiel gegen die Bergischen Löwen ihr Kreuzband gerissen. Das gleiche wie 3 Jahre zuvor. Nun heißt es noch näher zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen.

Wir wünschen unserer #37 alles Gute für die anstehende OP und viel Kraft für die Reha.

 

#WeAreAllInThisTogether

 

Aufmunternde Worte könnt ihr Mareike auf unserer Facebook- Seite zukommen lassen!

Eintracht Braunschweig- Basketball

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos(Archiv): Birk Meinhart / Clemens Beier

 

 

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