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Donnerstag 04.10.2018

Eintracht Braunschweig LionPride unterliegt dem Favoriten nur knapp

Toller Kampf bei erstem Heimspiel

Nur knapp mit 61:68 unterlag das LionPride dem Favoriten Herner TC am Tag der Deutschen Einheit in der gut gefüllten Wolfenbütteler Lindenhalle.

Die ersten  Punkte der Partie gehörten Maggie Mullligan. Danach setzte sich das Team aus dem Revier immer weiter ab. Herne spielte von Beginn an seine Erfahrung aus und kam zu einfachen Punkten. Am Ende des Viertels zeigte die Anzeigetafel eine 26:14 Führung für die Gäste. Im zweiten Spielabschnitt steigerte sich das Team von Head-Coach Peter Kortmann und konnte das Viertel mit 14:13 knapp für sich entscheiden. Spielstand zur Halbzeit 28:39. Nach dem Seitenwechsel war es Eva Rupnik, die das Spiel an sich riss. Immer wieder peitschte sie das junge Braunschweiger Team nach vorn. Herne ließ sich davon nicht beeindrucken und hielt den Abstand weiter auf 21 Punkte. Nach dem dritten Viertel führten die Gäste mit 40:61. Im letzten Viertel zeigte dann das LionPride, dass es auch anders spielen kann. Nun kam auch Taylor Gleason, Braunschweigs Aufbauspielerin, immer besser ins Spiel. Jetzt zeigte sie Führungsqualitäten. Abwechselnd mit Eva Rupnik brachte sie Schwung ins Spiel des Aufsteigers. Insgesamt gingen die Löwinnen besser zur Sache. Herne zeigte sich beeindruckt. Unterstützt von den eigenen Fans gewannen die Gastgeberinnen den Schlussabschnitt mit 21:7. Letztendlich gewann das Team von Marek Piotrowski, dank der größeren Erfahrung, die Begegnung mit 68:61.

Eintracht-Coach Peter Kortmann nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit hatten wir einfach zu viel Respekt. Wir dürfen, wie heute, solche Spiele nicht gleich in den ersten Minuten hergeben. Das müssen wir lernen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Rebounds eingesammelt und auch besser verteidigt. Die Leistung, die mein Team in den letzten 15 Minuten abgeliefert hat, müssen wir über weite Strecken eines Spiels abliefern, auch das müssen wir lernen. Insgesamt war aber eine Leistungssteigerung zum Spiel gegen Marburg zweifellos zu erkennen. Wir müssen einfach frecher werden. Wenn wir die Reisestrapazen am kommenden Samstag in den Griff bekommen, haben wir in Bad Aibling eine Chance was mit zu nehmen.“ 

Punkte Braunschweig: Mulligan 13, 7 Rebounds, Meinhart, Rupnik 12, 6 Rebounds, 1 Dreier, Cleasson 6, 2 Dreier, N. Rosemeyer 2, Slazyk 4, Hatch, Brennecke, Brox 6, 1 Dreier, Sohn 2, Gleason 12, 4 Dreier, Laborn 4, 8 Rebounds.

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