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Montag 01.10.2018

Eintracht Braunschweig LionPride unterliegt zum Saisonstart

54:83 Niederlage gegen Marburg

Im Rahmen des Season-Openings der Damen-Basketball-Bundesliga, das in diesem Jahr vom Deutschen Meister Rutronik Stars Keltern ausgerichtet wurde, unterlag die Eintracht aus Braunschweig als Aufsteiger dem Liga-Urgestein BC Pharmaserv Marburg am Ende deutlich mit 54:83.

Dabei sah es im ersten Viertel überhaupt nicht nach einem solchen Ergebnis aus. Die Braunschweiger Korbjägerinnen legten los wie die Feuerwehr. Maggie Mulligan erzielte die ersten beiden Punkte für Braunschweig. Matilda Cleasson, Shannon Hatch legten zum 6:0 vor und zwangen Marburgs Head-Coach Patrick Unger zur ersten Auszeit. Nach der Auszeit erzielte Matilda Cleasson per Dreier, Taylor Gleason und erneut Maggie Mulligan eine 13:0-Führung. Nach knapp 5 Minuten kam der Gegner zu den ersten Punkten. Nina Rosemeyer netzte sofort danach per Dreier zum 16:2 ein. Das Team war da, frühes Aufstehen und ein Spaziergang in frischer Luft hatten sich ausgezahlt. Marburg kam aber zum Ende des Viertels immer näher heran. Am Ende des Viertels zeigte die Anzeigetafel noch eine 21:14-Führung für das Team aus Niedersachsen. In Durchgang zwei verloren dann die Blau-Gelben den Faden. Unkonzentriert gingen die Braunschweigerinnen fortan zu Werke. Auf die Veränderungen, die der Gegner in seinem Spiel vollzog, reagierte die junge Mannschaft trotz Anweisungen von der Bank nicht. So erzielte Marburgs Tonisha Backer mit zwei Punkten zum 24:25 die erste Führung der Unger-Truppe. Zur Halbzeit führte Marburg mit 27:39. Auch nach der Halbzeit kam die Eintracht nicht mehr richtig ins Spiel. Jetzt spielte das Team aus Hessen seine Erfahrung aus. Marburg kam jetzt so richtig ins Laufen. Lag aber auch daran, weil die Löwinnen den Gegner selbst stark machten. Abgezockt fuhr das Team von der Lahn verdient einen 83:54-Sieg ein.

Löwen-Coach Peter Kortmann nach dem Spiel: „Wir sind wacher als Marburg in die Partie gestartet. Im ersten Viertel ist mein Team dem Plan, den wir hatten, auch prima gefolgt und der Gegner hat Probleme bekommen. Im zweiten Viertel haben wir dann mit unserer Offensive Marburg ins Laufen gebracht. In unserer Defense haben wir dann die Aggressivität verloren. Ein erfahrenes Team wie
Marburg nutzt so etwas natürlich aus. Die Konzentration ging verloren. Letztlich haben wir uns selbst aus dem Spiel genommen.“ Es waren phasenweise gute Ansätze zu erkennen. Noch fehlt es aber in der Konstanz in diesem jungen Team. Bereits am kommenden Mittwoch trifft das Löwenrudel in der Wolfenbütteler Lindenhalle auf das Team des Herner TC, ebenfalls ein Spitzenteam in der Liga.

Punkte LionPride: Laborn 13 Punkte, 8 Rebounds, N. Rosemeyer 10, 2 Dreier, Rupnik 5, Brennecke, Brox 3, 1 Dreier, Hatch 4, Slazyk 2, Claesson 7, 1 Dreier, Sohn, Mulligan 8, Gleason 2.

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