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Sonntag 13.03.2022

Eintracht Braunschweig siegt in Rotenburg

Tür zu den Playoffs weit offen

Am heutigen Samstag trafen die Braunschweiger Löwinnen als Tabellenvierter auf die AVIDES Hurricanes, dem aktuell Tabellenfünften. Es ging darum einem Play-Off-Platz näher zu kommen. Den Braunschweigerinnen gelang ein 54:60 Sieg.

Die Braunschweiger Löwinnen starteten gut in die Partie. Konzentriert in den Aktionen und gut eingestellt führten die Blau-Gelben zur Mitte des Viertels mit 4:12. Braunschweig gelang es in dieser Phase immer wieder, den Ball auf die großen Spielerinnen zu bringen und zu punkten. Morgana Sohn erzielte im 1. Durchgang 6 Punkte. Am Ende des 1. Viertels führten die Löwinnen mit 14:18. Gleich zu Beginn des 2. Viertels konnten die Gastgeberinnen den 18:18 Ausgleich erzielen. Das Viertel begann auf beiden Seiten etwas zerfahren. Braunschweig gelang es nicht mehr, wie noch zu Beginn der Partie, den Ball sicher zu den eigenen Mitspielerinnen zu bringen. Die Folge war, eine Auszeit durch den Braunschweiger Head-Coach. Über den Rest des Viertels war es weiter ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen hatten in dieser Phase Schwierigkeiten aus der Mitteldistanz zu treffen. Franka Wittenberg kassierte bei noch 1:50 Minuten bereits ihr 3. Foul und durfte zunächst auf der Bank Platz nehmen. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 26:27 Führung für das Löwenrudel. Top-Scorerin auf Braunschweiger Seite war zur Halbzeit Franka Wittenberg mit 8 Punkten gefolgt von Jordan Chavis mit 7 Punkten und Morgana Sohn mit 6 Punkten. Bei den Hurricanes waren Ex-Löwin Toshua Leavitt und Pia Mankertz mit jeweils 7 Punkten am treffsichersten. Für die 2. Halbzeit war bei dem engen Spielstand also für Spannung gesorgt.

Shaquanda Miller-McCray startete mit 6 Punkten in die Partie zum zwischenzeitlichen 31:34. Nach 5 Minuten erhielt Braunschweig 3 Freiwürfe, aus denen 2 Punkte erzielt werden konnten. Bei noch 1:10 Minuten war es Lina Falk, die die 41:42 Führung per Dreier erzielen konnte. Am Ende des 3. Viertels stand es 42:42. Wie über die gesamte Saison waren beide Mannschaften eng beieinander. Das Schlussviertel musste also die Entscheidung bringen. Shaquanda Miller-McCray startete mit 2 Punkten und Lina Falk erhöhte mit 2 weiteren Punkten und einem Bonusfreiwurf zum 42:47. Franka Wittenberg mit 2 weiteren wichtigen Punkten zum 42:49. Doch die Hurricans ließen sich nicht abschütteln und kamen wieder auf 49:52 heran. Lina Falk war mit 2 Punkten zum 49:54 erfolgreich. 24 Sekunden vor dem Ende führten die Blau-Gelben mit 51:56. Time out. Jordan Chavis verwandelte 2 Freiwürfe zum 51:58. 23 Sekunden vor dem Ende, Time Out. Bei noch 21 Sekunden wird Pia Mankertz bei einem Dreierversuch gefoult. Die Freiwürfe verwandelt Mankertz zum 54:58. Lina Falk war es überlassen, mit 2 weiteren Punkten den Deckel zum 54:60 drauf zu machen. Ein besonderer Dank geht an die mitgereisten Fans, die das Team wieder toll unterstützt haben.

Eintracht-Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „Wir haben uns heute eine komfortable Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele erarbeitet. Grünberg hat heute Chemnitz schlagen können, das wird morgen nicht so einfach und Rotenburg hat noch 3 Spiele. Wir haben aber den direkten Vergleich gewonnen. Meine Mannschaft hat heute im Gegensatz zu dem auch wichtigen Spiel in Opladen eine ganz andere Performance gezeigt. Wir waren heute in der Defense gewohnt stark und haben dem Gegner viel wegnehmen können. Aber auch in der Offense waren wir heute konzentriert und haben unsere Chancen genutzt. Wir haben wieder als Team gewonnen. In den letzten Wochen haben wir auf verschiedene Einflüsse, wie häufige, coronabedingte Spielverlegungen, dem Weggang von Stefanie Grigoleit, positive Reaktionen gezeigt. Deshalb stehen wir jetzt dort, wo wir stehen“.

Bereits am morgigen Sonntag geht’s für das LionPride in Grünberg weiter. Tipp-Off ist um 17:30 Uhr.

Viertel: 14:18; 12:9; 16:15; 12:18.

Punkte Braunschweig: Lingnau, Slazyk 7, Zampieri 4, 8 Rebounds, Falk 10, 1 Dreier, 9 Rebounds, Sohn 7, 11 Rebounds, Chavis 12, 1 Dreier, 7 Rebounds, Miller-McCray 10,6 Rebounds, Wittenberg 10, 2 Dreier, 9 Rebound

Foto: Allsportfaces

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