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Montag 02.02.2015

Eintracht bricht sehr früh ein

Die Zweitliga-Basketballerinnen verlieren mit 65:80 gegen den TK Hannover

Von Henning Brand

Durch die dritte Niederlage in Folge - diesmal mit 65:80 (36:45) gegen den TK Hannover - müssen die Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts nun eher in Richtung Klassenerhalt schauen als noch auf die Meisterrunde zu hoffen. Nach einem fulminanten Start und einer 31:22-Führung Anfang des zweiten Abschnitts lief für den Minikader von Trainer Andreas Hundt nicht mehr viel zusammen.

Mit einem 23:5-Lauf drehten die Gäste den Rückstand in eine Pausenführung von neun Zählern und ließen Eintracht fortan keine Chance mehr heranzukommen. "Es war zu befürchten, dass wir irgendwann einbrechen und müde werden", sagte Hundt. Schließlich stünden im Kader des Gegners vier Amerikanerinnen.

Die US-Spielerinnen Hannovers fielen, bis auf Rayven Johnson mit 18 Punkten, jedoch gar nicht so groß auf. Eine wurde nicht einmal eingesetzt, denn es dürfen nur zwei Importspielerinnen gleichzeitig auf dem Feld stehen. Vielmehr machte die frühere Bundesligaspielerin Stefanie Grigoleit den Blau-Gelben Probleme. Sie schaltete und waltete, wie sie wollte. Die Centerspielerin verbuchte 21 Punkte und 10 Rebounds - zur Halbzeit 31 Zähler (!) und 19 Rebounds waren es nach dem Schlusspfiff.

Center Suska Berger, die ebenfalls über Erstligaerfahrung verfügt, ist weit von ihrer Bestform entfernt. Sie spielte lediglich elf Minuten und verbuchte nicht einen Punkt. Ohne Zählbares von Eintrachts 1,87-Meter-Frau, die in der kurzen Spielzeit immerhin sechs Rebounds holte, war es nur eine Frage der Zeit, wann sich die Partie drehen würde. Zumal US-Centerin Brittany Obi-Tabot offensiv ebenfalls blass blieb.

Hoffnung macht, dass zwei Spielerinnen Eintrachts aufdrehten, die im Angriff sonst nicht so sehr in Erscheinung treten: Insa Brokmann und Allrounderin Lena Hoffarth. Brokmann verwandelte drei von sechs Dreiern.

Hoffarth zog beherzt zum Korb. Zur Pause hatte das Duo 21 der 36 Punkte erzielt. "Lena hat ein tolles Spiel gemacht", lobte der Coach.

Spätestens in zwei Wochen soll es laut Hundt zu Hause gegen Hagen wieder für einen Erfolg reichen. Für dieses Vorhaben muss Eintracht zu alten Tugenden zurückfinden. Denn der letzte Biss und auch die Spielfreude der Vorsaison fehlen momentan.

 

Eintracht:

Hoffarth 19 (56% Würfe, 4 Ballgewinne), Jackson 16 (33%), Weber 11 (7 Rebounds), Obi-Tabot 8 (30%, 9 Rebounds), Brokmann 9, Therre 2, Slazyk, Berger

 

Spieltag und Tabelle

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

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