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Montag 04.11.2019

Eintracht Futsal vergisst das Toreschießen

Viele Chancen, wenig Tore. Auch Lluc Flores Nogues konnte nicht den ersehnten Treffer erzielen. (Foto: Martin Ehlert)

Der 2.November sollte kein optimaler Tag für die Braunschweiger Eintracht werden. Erst verliert die Profimannschaft mit 0:3 gegen Ingolstadt, danach verlieren auch die Futsaler mit 0:3 gegen die HSv Panthers. Der prägnante Unterschied: Die Profis werden teils mit Pfiffen in die Katakomben geschickt. Die Futsaler dagegen können mit dem Auftreten grundsätzlich zufrieden sein.

 

„Der FC Bayern des deutschen Futsals“ war zu Gast in Braunschweig. Die HSV Panthers stellen im Futsalsport sogar Nationalspieler und sind deshalb stets bei den Konkurenten gefürchtet. Vor gut 50 Zuschauern unterstrich der HSV zunächst einmal seine Qualitäten. Die Gäste erzielten mit knapp 1 Minute das wohl schnellste Tor der bisherigen Saison. Durch dieses schnelle Tor sammelte sich der Angstschweiß auf den Stirnen der gut 50 Zuschauer. Doch dieser wurde von Minute zu Minute überflüssiger, da die Löwen zunehmend besser ins Spiel fanden. Zunächst blieb aber meist der entscheidende Pass in der Hamburger Abwehr hängen. Das änderte sich aber nach gut 10 Minuten. Die Eintracht war nun ganz nah dran am Ausgleich. Vor allem Thiago Pires und Niklas Noeske hatten viele Chancen auf dem Fuß, fanden aber ihren Meister im Hamburger Torwart, Hassan Kashefi. So ging es mit einem mageren 0:1 in die Pause, wobei man spürte, dass hier heute etwas drin ist,

 

Neue Halbzeit, altes Spiel: Die Braunschweiger knüpften nahtlos an das Powerplay aus dem ersten Durchgang an und stürmten weiter auf das Tor der Hamburger. Der Rekordmeister kam nur zu Entlastungsangriffen, die allerdings durchaus gefährlich wurden. Hierbei behielt Eintracht-Keeper die Oberhand. Die Kiste blieb vorerst sauber. Im weiteren Verlauf hatte die Eintracht auch noch alu-Pech. Der Ball wollte einfach nicht in das dazugehörige Netz. Langsam, aber sicher machte sich Verzweiflung auf Braunschweiger Seite breit. Die Hamburger nutzten dies eiskalt aus. Nach 34 Spielminuten trafen sie zum 0:2. Die Eintracht ging nun auf alles oder nichts. Torhüter Julian Voges wurde in das Angriffsspiel integriert. Nach einem Fehlpass bekamen die Löwen dann die endgültige Quittung. In der letzten Minute trafen die Hamburger aufs leere Tor zum 0:3.  Der Knockout!

 

Eintrachts Spartenleiter, Arne Ruff, fand nach dem Spiel klare Worte. „Hier war heute mehr drin. Wir haben ein klasse Spiel und eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Partien gezeigt. Nicht zuletzt eine überragende Leistung seitens des Trainergespanns.“ Weiter geht´s bereits am kommenden Samstag, dort tritt die Mannschaft die weiteste Auswärtsreise der Saison zum PTSK Kiel an.

 

 

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