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Montag 17.11.2014

Eintracht kassierte erste Heimniederlage

2. Basketball-Bundesliga Tabellenführer Osnabrück siegte mit Cleverness 71:64

Von Henning Brand

Die Überraschung lag nach einem Dreier von Insa Brokmann zum 64:63 in der Luft. Doch den Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts unterliefen wie in der gesamten Partie auch am Schluss zu viele Fehler, um jubeln zu dürfen. Der Erstliga-Absteiger Panthers Osnabrück schlug mit einem 8:0-Lauf zurück und siegte 71:64 (29:23). Für die Blau-Gelben war es die erste Heimniederlage der Saison - viermal hatte das Team zuvor gewonnen.

"Ich muss meinem Team ein großes Kompliment machen. Über den Kampf haben wir uns nie abschütteln lassen und hätten sogar gewinnen können", sagte Coach Andreas Hundt. Es habe lediglich an einigen Ballverlusten der Marke "unkonzentriert" gelegen, dass es gegen den Favoriten nicht reichte. So landeten drei Eintracht-Einwürfe direkt in den Armen der Gäste. 23  Ballverluste wurden es insgesamt. Der entscheidende Fehlpass in der Schlussminute unterlief ausgerechnet US-Spielmacherin Sade Jackson. Osnabrücks US-Amerikanerin Angela Pace (13  Punkte, 8 Rebounds) machte im Gegenzug den Sieg klar.

Jackson war angeschlagen ins Spiel gegangen, dennoch biss sie fast 38 Minuten auf die Zähne und zeigte mit 16 Punkten, 6   Rebounds und 4 Ballgewinnen, aber auch 6 Ballverlusten, eine ordentliche Leistung.

Es war vor allem der Kampf, der die Blau-Gelben im Spiel hielt. Das 23:29 zur Pause war nämlich mehr als schmeichelhaft. Der Tabellenführer dominierte bis dato im Rebound (30:18) und hatte somit 13 Würfe mehr als die Einträchtlerinnen, bei denen US-Centerin Brittany Obi-Tabot bis zum Seitenwechsel punktlos blieb.Doch aus diesen Vorteilen machten die Osnabrückerinnen zu wenig. 14:29 lagen die Gastgeberinnen schon hinten. Ein Jackson-Dreier und Punkte von Lena Hoffarth sorgten für einen Lauf und neue Hoffnung.

Eintracht kam mit Elan aus der Kabine. Zum 55:54 gelang durch Jackson die erste Führung - 59:57 war die höchste. Obi-Tabot war inzwischen voll da.

Nach dem Brokmann-Dreier schien alles möglich. Osnabrück antwortete jedoch mit der Abgeklärtheit eines Erstliga-Anwärters.

 

Eintracht:

Jackson 16, Obi-Tabot 11 (Rebounds, 4 Blocks), Berger 10, Hoffarth 10 (8/11 Freiwürfe), Weber 6 (10 Rebounds, 4 Ballverluste), Slazyk 4 (10 Rebounds), Brokmann 3, Therre, Clifford, Haertle.

 

Spieltag und Tabelle

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

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