NEWS // Basketball

Zurück

Montag 24.10.2016

Eintracht leistet sich 28 Ballverluste

Die Zweitliga-Basketballerinnen enttäuschen im dritten Viertel und verlieren das Kellerduell gegen Wuppertal 62:77

Von Henning Brand

Wie die Bundesliga-Männer der Löwen gegen Tübingen enttäuschten die Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts auf ganzer Linie. Sie kassierten gegen den bis dato ebenfalls sieglosen Barmer TV aus Wuppertal eine 62:77 (33:35)-Niederlage – ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt für das junge Team von Trainerin Juliane Höhne. Dabei hatte es so sehr auf den Befreiungsschlag gehofft.

Die Entscheidung fiel im dritten Viertel. Beim 39:50 (27. Minute) waren die Gäste endgültig obenauf, weil die Blau-Gelben reihenweise den Ball verloren. „Es sind Kleinigkeiten, in der Summe aber zu viele Fehler. Und wir sind nicht bei der taktischen Marschroute geblieben“, rügte Höhne ihre Mannschaft für einen völlig verkorksten Auftritt im dritten Abschnitt. Beim 44:60 nach 30 Minuten war die fünfte Niederlage in Folge im Grunde besiegelt.

Bis zur Halbzeit lief es hingegen ganz gut.

Eintracht führte zum Beispiel in der 16. Minute mit 25:23. Allerdings hatte die Formation zu diesem frühen Zeitpunkt bereits 12 Ballverluste auf dem Konto, 28 wurden es insgesamt. Zu viele, um in dieser Liga ein Spiel gewinnen zu können. Auch körperlich mangelte es dem Team erneut an Durchsetzungsvermögen. „Wir müssen viel mehr gegenhalten“, berichtete Höhne. Ihr Team kämpfte zwar. Es fehlt einfach an Konsequenz in den Aktionen.

Was macht Hoffnung? Zum einen die Raumverteidigung bis zum Seitenwechsel, die laut Höhne gut funktionierte. Wuppertal traf zwar vier Dreier, benötigte dafür aber 15 Versuche. Und bei Freiwürfen konnten die Blau-Gelben sogar einen Topwert erzielen. 22 von 25 Versuchen wurden verwandelt. „Dass wir so viele Freiwürfe rausgeholt haben, ist auch gut“, sagte Höhne.

In ihrem ersten Heimspiel zeigte US-Centerspielerin Alayshia Hunter eine ordentliche Leistung.

Sie kam auf 17 Punkte und 5 Rebounds, konnte aber die Kreise von Leonie Bleker (1,89 Meter, 25 Punkte, 11 Rebounds) auch nicht entscheidend einengen. Offensiv von der Rolle war hingegen Mareike Müller, die als drittbeste Punktesammlerin des Teams bis weit in die zweite Hälfte null Punkte in der Statistik stehen hatte.

Eintracht stehen schwere Wochen bevor. Es folgen zwei Auswärtsspiele bei den Topteams Panthers Osnabrück und BG Göttingen sowie dann zu Hause gegen die TG Neuss, den aktuellen Spitzenreiter.

 

Eintracht:

Hunter 17 (60% Würfe), Barron 17 (4 Anspiele, 4 Ballgewinne), Slazyk 9 (10 Rebounds), Therre 5 (5 Ballverluste), Müller 5 (0/10 Würfe, 5/6 Freiwürfe, 6 Rebounds), Sohn 4, Haertle 3, Brox 2, Brokmann, Wolters.

 

Spieltag und Tabelle auf Planet-Photo.DBBL.de

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

nach oben