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Freitag 20.11.2020

"Eintracht näht" würdigt besonderes Engagement

Das Projektteam stellt eine der fleißigsten ehrenamtlichen Näherin vor

Im Projekt „Eintracht näht“ haben über 70 Näherinnen und Näher ehrenamtlich mitgearbeitet. Heute möchten wir eine der fleißigsten Näherin vorstellen:

Agnieszka Dutkowiak näht für ihr Leben gern. Als ihr Nachbar, ein älterer Herr, der schon viele Jahrzehnte Eintracht-Fan ist, sie auf das Hilfsprojekt "Eintracht näht" hinweist, ist sie sofort Feuer und Flamme. Der Nachbar hatte den Aufruf zum Nähen in der Zeitung entdeckt. Da Agnieszka aufgrund einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört, konnte sie die Nähpakete nicht selbst abholen. Über den regelmäßigen Lieferservice des Hilfsprojektes, bestellte sie erstmal 60 Masken. Als der Fahrer bei ihr die drei Pakete (á 20 Masken) abliefern wollte, nahm sie ihm aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft und Motivation kurzentschlossen weitere knapp 200 vorbereitete Maskenzuschnitte ab.

Die gesamte Familie wurde bei der Maskenproduktion mit eingespannt, ihre beiden Kinder und ihr Ehemann nähten und assistierten teilweise bis spät in die Nacht. Wenn es im Nähprojekt mal zeitlich eng wurde, war Agnieszka unsere bewundernswerte "Geheimwaffe", die im ersten Lockdown z.B. kurzerhand in einer Nachtschicht 60 (!) blau-gelbe Masken für die Profis nähte, als diese mit dem Trainingsbetrieb wieder starten durften.

Mit insgesamt über 1000 genähten Masken hat uns Agnieszka mit einem beeindruckenden Engagement unterstützt und dafür gesorgt, dass viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung, des Klinikums und der Braunschweiger Tafel mit Masken ausgestattet wurden. Dafür sprechen wir der gesamten Familie Dutkowiak auch auf diesem Wege nochmal unseren herzlichsten Dank aus und freuen uns,  sie hoffentlich bald im Eintracht-Stadion begrüßen zu dürfen.

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