NEWS // Basketball

Zurück

Montag 30.01.2017

Eintracht unterliegt im Verlängerungskrimi

Die Zweitliga-Basketballerinnen bleiben durch ein 76:81 gegen BBZ Opladen Schlusslicht.

Von Henning Brand

Es wäre nicht nur der ersehnte und so sehr benötigte dritte Saisonerfolg, sondern auch der dritte Heimsieg in Folge gewesen. Doch die Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts hatten gegen BBZ Opladen das nötige Quäntchen Glück nicht auf ihrer Seite und gingen beim 76:81 (44:39, 72:72) nach Verlängerung als Verlierer vom Platz. Der Klassenerhalt wird immer schwerer.

"Ich bin gar nicht so enttäuscht. Denn wir haben richtig gut gespielt", sagte Trainerin Juliane Höhne. Enttäuscht sei sie vielmehr vorige Woche nach der Schlappe beim Osnabrücker TB gewesen. Diesmal stimmten aber Kampf, Leidenschaft, Konzentration und Treffsicherheit.

Eintracht traf besser aus dem Feld (41 zu 39 Prozent) und verlor das Rebound-Duell nur knapp.

Woran lag es also? Erst war es Pech, später waren es versemmelte Freiwürfe, die Opladen jubeln ließen. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Blau-Gelben mit zwei Punkten vorne und klauten den Gästen den Ball. Spät ertönte noch ein Pfiff. Statt Ballbesitz hieß es Foul gegen Eintracht. Und da die Gastgeberinnen schon die Teamfoulgrenze überschritten hatten, warf sich Opladen mit zwei Freiwürfen in die Verlängerung. Denn im letzten Angriff wurde ein Treffer durch Veronika Slazyk wegen abgelaufener Spielzeit nicht gewertet.

Laut Höhne eine hauchdünne Entscheidung. Die Unparteiischen berieten sich lange. In der Verlängerung waren es die Freiwürfe, die Eintracht einen Strich durch die Rechnung machten. Nicht einer von vier Versuchen konnte verwandelt werden. "Mit 52 Prozent von der Linie gewinnt man so ein Spiel nicht", sagte Höhne.

Slazyks Rückkehr gab einen Schub. Sie fehlte zuletzt wegen einer Fingerverletzung.

Auch die Anfang des Jahres verpflichtete Senegalesin Lala Wane machte ihre erste gute Partie.

 

US-Centerin Alayshia Hunter stellte ihre Saison-Bestmarke auf.

Es passte an diesem Abend einiges, nur das Endresultat nicht. Zu allem Überfluss siegte Rivale Lichterfelde.

 

 

Eintracht:

Hunter 27 (52% Würfe, 11 Rebounds), Barron 19 (7 Ballgewinne, 6 Anspiele), Slazyk 9, Wane 9 (7 Rebounds), Brox 4, Haertle 2, Sohn 2, Wolters 2, Berger 2, Schumann, Therre.

 

Spieltag und Tabelle auf Planet-Photo.DBBL.de

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

nach oben