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Sonntag 03.03.2019

Eintracht verliert in Marburg

Tabellenzweiter mit tieferer Bank

Am vergangenen Samstag gastierte das Löwenrudel der Eintracht aus Braunschweig beim Tabellenzweiten der 1. Damen Basketball Bundesliga, dem BC Pharmaserv Marburg. Das Team von Head-Coach Peter Kortmann unterlag den Hessinnen mit 77:59.

Marburg startete besser in die Partie und ging schnell mit 5:0 in Führung, ehe Maggie Mulligan die ersten Braunschweiger Punkte zum 5:2 erzielen konnte. Nach gut vier Minuten sah sich Eintracht-Coach Kortmann beim Spielstand von 11:2 zur ersten Auszeit gezwungen. Mit der Offensiv-Leistung seiner Mannschaft konnte er bis dahin nicht zufrieden sein. Es dauerte gut fünf Minuten bis Janae Smith die nächsten beiden Punkte zum 11:4 für das Löwenrudel erzielen konnte. In dieser Phase ließen die Gäste viele einfache Punkte liegen. Auch Marburg vergab hin und wieder einfache Chancen aber Braunschweig war in der Offense weiter harmlos. Auch an der Freiwurflinie agierten die Löwinnen bis zu diesem Zeitpunkt unglücklich. Am Ende des Viertels zeigte die Anzeigetafel bereits eine 22:8 Führung für die Gastgeberinnen.

Shawnte Goff erzielte den ersten Dreier der Partie für Braunschweig, Marburg antwortete mit Dreier zum 25:11. Baker mit weiterem Dreier zum 28:11. Nach 2:30 Minuten führt der Tabellenzweite bereits mit 33:12. Nach gut fünf Minuten im zweiten Viertel nimmt Peter Kortmann beim Spielstand von 35:16 eine weitere Auszeit. Marburg dominierte die Begegnung weiter und zwang die Niedersächsinnen mit einer starken Defense immer wieder zu schwierigen Würfen, weil die Uhr abzulaufen drohte. Bereits vor der Halbzeit konnte sich Marburgs Trainer Patrick Unger den Luxus leisten, auch seinen jüngeren Spielerinnen Spielzeit zu geben. Spielstand zur Halbzeit 46:30. Die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel erzielte Eintracht zum 46:32.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Braunschweig sich in die Partie zurück zu kämpfen. Das gelang dem Team von der Oker aber zunächst nur bedingt. Braunschweig kam auf 49:38 heran und Dolphins-Coach Patrick Unger sah sich zu einer Auszeit genötigt. Für das LionPride gab es in dieser Partie nichts zu verlieren und genauso spielten sie auch, frech und ohne Druck kamen die Ladies von Peter Kortmann nach 5 Minuten im Viertel auf 49:44 heran. In dieser Phase vergab Marburg einige einfache Punkte. Knapp drei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts nahm der Braunschweiger Coach eine Auszeit beim Spielstand von 55:44, um seine Mannschaft noch einmal einzustellen. Beide Mannschaften spielten weiter intensiv. Braunschweig verkürzte zwischenzeitlich durch Eva Rupnik wieder auf 57:46 und die Eintracht fightete weiter und gab sich niemals auf. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führten die Gastgeberinnen mit 61:49. Eva Rupnik gelang per Dreier das 61:52. Vor dem Schlussabschnitt war noch alles drin für das Team von der Oker. Zu Beginn des 4. Viertels war bei beiden Teams etwas die Luft raus, was zu Konzentrationsschwächen auf beiden Seiten führte. Nach 2 Minuten Spielzeit im Viertel verkürzen die Braunschweigerinnen auf 61:54. Marburg war nicht besser in dieser Phase, erhöhte aber zwischenzeitlich mit einem Dreier von Bradley zum 68:54. Goff konterte ebenfalls per Dreier zum 68:57. Bei noch fünf Minuten Spielzeit auf der Uhr nahm Braunschweig eine Auszeit beim Spielstand von 68:57. Marburg kommt mit Dreier zurück zum 71:57. In der Endphase war es die Erfahrung der Marburgerinnen, die das Spiel entscheiden hat. Marburg gewinnt verdient mit 77:59 aufgrund der harmlosen ersten Halbzeit der Braunschweigerinnen.

Auch dieses Spiel hat gezeigt, dass die Niedersächsinnen mit den Spitzenteams mithalten können. Am kommenden Wochenende kommt es dann zum Niedersachsenderby zwischen Braunschweig und Göttingen. Tipp-Off am Samstag ist um 19 Uhr in der Wolfenbütteler Lindenhalle.

Viertel: 22:8; 24:22; 15:22; 16:7

Punkte Braunschweig: Brennecke, Brox 1, Claesson 8, 1 Dreier, Goff 12, 2 Dreier, Hatch, Mulligan 15, 12 Rebounds, Rosemeyer, Rupnik 7, 1 Dreier, Smith 15, 12 Rebonds, Sohn 1.

Foto: Birk Meinhart

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