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Montag 20.02.2017

Eintracht versöhnt durch gute zweite Hälfte

Die Zweitliga-Basketballerinnen haben beim 51:74 gegen Göttingen aber keine Chance.

 

Von Henning Brand

Gegen die Spitzenteams, die in den Play-offs den Titel ausspielen werden, haben Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen in aktueller Verfassung nicht den Hauch einer Siegchance. Denn nach der deutlichen Niederlage gegen die Panthers Osnabrück kassierten die Blau-Gelben auch gegen die BG Göttingen eine Pleite - mit 51:74 (23:41).

Der Start gelang den Gastgeberinnen immerhin recht gut.

Sie führten sogar mit 15:12. Doch dann ging minutenlang nichts mehr. Viertelübergreifend zog die BG mit ihrer überragenden Centerspielerin Verdine Warner (1,96-Meter, 10 Punkte und 10 Rebounds) deutlich davon. Die Entscheidung war zum Seitenwechsel so gut wie gefallen. Mit einem 14:0-Lauf ins dritte Viertel machte Göttingen endgültig vorzeitig alles klar.

Eintrachts US-Spielmacherin Felicia Barron stoppte die Serie des Gegners und vollendete zum 25:55 (25. Minute).

Es ging ein Ruck durchs Team, das auf die verletzte Senegalesin Lala Wane verzichten musste. Eine genaue Untersuchung der Flügelspielerin erfolgt heute. Es könnte sein, dass für sie die Spielzeit gelaufen ist.

Punkt um Punkt kämpfte sich Eintracht heran. Centerspielerin Veronika Slazyk traf zum Beispiel einen Dreier zum 43:70, den einzigen der Blau-Gelben (1/13).

Zu diesem Zeitpunkt saßen beide Importspielerinnen, Barron und Alayshia Hunter, auf der Bank. Aber auch Göttingen wechselte munter durch. Barron kam nach drei Minuten Pause zurück (37.) und traf zum 49:72.

Talent Morgana Sohn sorgte mit Freiwürfen für das 51:72 bei noch 51 Sekunden auf der Spieluhr.

Eintracht besaß sogar die Möglichkeit, unter zwanzig Zähler Rückstand zu gelangen. Das vierte Viertel wurde sogar mit 17:10 gewonnen.

"Mit der zweiten Hälfte kann ich gut leben, aber vor der Pause haben wir erneut Kampfgeist vermissen lassen", sagte Trainerin Juliane Höhne. Barron könne sie trotz schwacher Wurfquote (4/12) keinen Vorwurf machen. "Sie hat gut gekämpft, zehn Rebounds geholt und acht Anspiele gegeben", begründete Höhne.

Der vierte Saisonsieg ist erst einmal wohl nicht in Sicht. Samstag geht es zum Tabellenvierten nach Neuss, dann kommt Spitzenreiter Wolfenbüttel in die Sporthalle Alte Waage. Rang elf zu halten, ist dennoch das Ziel. Der könnte bei Verzicht anderer Teams für den Ligaerhalt reichen.

 

Eintracht:

Barron 12, Hunter 8, Slazyk 8, Sohn 7, Berger 6, Brox 4, Wolters 2, Haertle 2, Therre 2, Meinhart.

Trainerin: Juliane Höhne

 

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

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