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Samstag 12.03.2022

Eintrachts Langläufer präsentieren sich europaweit

Wettkampfstarts von Skandinavien bis in die Alpen

(jp) Das erste Märzwochenende ist bekanntlich das Datum des berühmtesten Ski-Volkslaufs der Welt: Der Vasalauf zwischen den schwedischen Städtchen Sälen und Mora erstreckt sich über beachtliche 90km.
Tobias Hartig, Spezialist der klassischen Technik, fokussierte seine Skimarathonvorbereitung vor allem auf seine nunmehr siebte Teilnahme beim Vasalauf. Als Elitestarter im Ski-Willy Marathon Team Austria waren die Chancen auf eine persönliche Bestleistung in greifbarer Nähe. Bei schnellen Bedingungen und Sonnenschein ging er ins Rennen - und beendete dies bereits nach 50m. Hartig wurde in einen Massencrash mit etlichen Athleten verwickelt, der für ihn im Ski- und Skibindungsbruch endete. Körperlich blieb er glücklicherweise unversehrt. Trotz des großen Pechs sind noch einige Rennen in der Saison ausstehend, sodass Tobias Hartig hoffentlich noch mehrere Chancen hat, seine guten Leistungen zu beweisen.
Nur wenige Hundert Kilometer östlich ging Paul Lüneburg in Finnland beim Vuokatti Hiito über 50km in freier Technik an den Start. Bei ebenfalls guten Bedingungen konnte im Ziel ein 47. Platz verbucht werden. Eine vordere Platzierung wurde durch mehrere Kaderteams, unter anderem der chinesischen Mannschaft, verhindert.
Weiter südlich meldete sich Martin Rejzek in Polen beim Bieg Piastów an der polnisch-tschechischen Grenze für das 30 km lange Skatingrennen. In seiner Lieblingstechnik konnte er sich im gesamten Starterfeld den 14. Platz sichern. In seiner Altersklasse reichte es dabei sogar für ein Platz auf dem Podium!
Die südlichste Station dieses Wochenendes befand sich im österreichischen Leutaschtal, wo gleich mehrere Athleten beim Ganghoferlauf an den Start gingen. Altmeister Dirk Debertin erreichte über 50 km klassisch einen hervorragenden 20. Platz im gesamten Starterfeld, wodurch er sich souverän den Sieg in seiner Altersklasse sichern konnte. Am darauffolgenden Tag gestaltete Sohn Daniel Debertin das Skatingrennen über die Marathondistanz in der Spitzengruppe mit. Nach der Hälfte des Rennens standen noch alle Möglichkeiten für ein Platz auf dem Podium offen. Beim Schlussspurt musste sich Debertin jedoch nur wenigen Mitstreitern geschlagen geben und lief auf einem starken 7. Platz ins Ziel. Der Sieger des Tages hieß Max Olex. Magnus Struckmann versuchte sich nach längerer Wettkampfpause ebenfalls wieder an der Marathondistanz und konnte unter der 2-Stunden-Marke das Ziel zufrieden erreichen.
Die Halbmarathondistanz nahm zudem Jonas Pult in Angriff. Bei schnellen Bedingungen reihte er sich als 61. im Ziel ein.


Foto (privat): Daniel Debertin in der Spitzengruppe

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