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Montag 07.09.2020

Generalprobe geglückt- Eintracht Futsal siegt mit 6:5 über Wuppertal

Erleichterung machte sich nach dem Abpfiff über den Gesicht von Löwen-Trainer Olcay Irek breit. Soeben hatte sein Futsal-Team knapp mit 6:5 gegen den Liga-Kontrahenten vom Wuppertaler SV bestanden. Damit kann die Generalprobe vor dem Ligastart am kommenden Samstag mit einem Haken versehen werden. Welche positiven und negativen Erfahrungen in der Gesamtheit mitgenommen werden, lesen sie jetzt. (Foto: Martin Ehlert)

Für viele Blau-Gelbe war es eine Art Deja-Vu. Zwar durfte schon am letzten Samstag unter Wettkampfbedingungen getestet werden, doch trotzdem war dieses Testspiel für Eintrachts Futsaler etwas Besonderes. Der Ligastart ist zum Greifen nah, weshalb nun endlich wieder ein Kräftemessen mit Deutschlands besten Futsal-Teams ansteht. Und dann nimmt auch noch der traditionsreiche Wuppertaler SV die rund 300 Kilometer in die Löwenstadt auf sich. Ein wahres Schmankerl!

 

Wenig überraschend war den Löwen also die Spielfreude anzusehen. Dies trug bereits früh Früchte. Gerade einmal nach drei Minuten setzte Niklas Noeske den Start zu einer torreichen Begegnung. Auch in den darauffolgenden Minuten behielt die Eintracht die Oberhand. Die Gäste vom WSV brauchten etwas um Schwung zu finden. Dies taten sie dann jedoch umso mehr. Mit belebten Kombinationen und schnellen Doppelpässen wurde die Eintracht erfolgreich unter Druck gesetzt. Es folgte ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten. Und schon hatten die Gäste das Spiel gedreht. Die Blau-Gelben wollten nun Schritt halten, brachten sich aber durch individuelle Fehler immer wieder um ihren Lohn. Trotzdem war Verlass auf den Routinier, Arne Ruff, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf. Dieser wurde allerdings prompt von den Wuppertalern gekontert. So ging es mit einem 2:4 in die Pause.

 

Eintracht benötigte also eine deutliche Leistungssteigerung. Doch Coach Olcay Irek fand offenbar genau die richtigen Worte. Vor allem die Defensivabteilung stand nun deutlich besser. In der Offensive haben die Löwen mit Arne Ruff ihre Allzweckwaffe glücklicherweise immer Parat. Neben den sportlichen Leiter wurde auch Neuzugang Jonas Fiedler immer wieder gefunden und bedient. So standen die Tore zum 3:4 und schließlich zum 4:4 Ausgleich zu Buche. Mal wieder wird deutlich, wie wichtig Ruff, der in der vergangenen Saison bereits deutlich mit einem Karriereende liebäugelte, für die Mannschaft ist. Neben Arne Ruff hatten die Hausherren nun zusätzlich ein weiteres Ass im Ärmel, nämlich die Foulbilanz der Gäste. Diese lag schon Mitte der zweiten Halbzeit beim maximalen Höchstwert von fünf Fouls. Die darauffolgenden zwei Fouls wurden so automatisch als 9 Meter gewertet. In den 9 Metern bewies Ruff erneut Nervenstärke und erhöhte auf 6:4, welches gleichzeitig der Knock-out für den WSV war. Die Gäste kamen durch ein Anrennen nicht über ein 6:5 hinaus.

 

So war eine siegreiche Generalprobe in trockenen Tüchern. Daran soll auch am Samstag, wenn es in der Liga losgeht, angeknüpft werden. Ab 19 Uhr rollt in der Sporthalle im Wendener Lessinggymnasium der Ball. Zu Gast sind die Hamburger Lions. Das Erfreuliche hierbei: Zuschauer sind trotz der Corona-Umstände erlaubt. Es wird das Hygienekonzept der Stadt Braunschweig umgesetzt.

 (Lennart Wenk)

 

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