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Montag 09.02.2015

Geschwächte Basketballerinnen kämpfen tapfer, verlieren aber

Zweitligist Eintracht unterliegt mit 65:74 in Wuppertal. Eine schwache Ausbeute gibt es von der Freiwurflinie

Von Henning Brand

Eintrachts Negativserie hält an. Die Zweitliga-Basketballerinnen kassierten durch das 65:74 (26:32) beim TV Wuppertal die vierte Niederlage in Folge. Allerdings spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Hundt personell angeschlagen. Denn Centerin Suska Berger konnte wegen einer im Training erlittenen Gehirnerschütterung nur 21 Sekunden mitmischen.

Und Centerin Veronika Slazyk schleppte sich krank über das Feld.

Wuppertal legte mit 12:5 los. Doch Eintracht antwortete mit Flügel Jessica Weber, die bestens aufgelegt war und vor allem bei Schnellangriffen überzeugte.

Sie verbuchte neun der elf Eintracht-Zähler des 11:17-Rückstands nach dem ersten Spielabschnitt. Als dann auch die Mitspielerinnen trafen, entwickelte sich bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch.

In Hälfte zwei kam Eintracht bis auf 34:36 heran. Dann schwanden langsam die Kräfte. Der TV zog über 47:38 auf 51:39 davon. Beim 64:52 (35. Minute) war die Begegnung entschieden, denn Eintracht ging nun auf dem Zahnfleisch.

Entscheidend für die Niederlage waren nicht nur die personellen Probleme. Von der Freiwurflinie enttäuschten die Blau-Gelben wie in den vorigen Partien und trafen lediglich 53 Prozent als Team (15/28). Weber warf zum Beispiel nur vier von zehn von der Linie. "Jessica hat gut gespielt, aber dort zu viel liegen lassen", sagte Hundt. Mit normaler Freiwurfquote hätte sein Team trotz aller Widrigkeiten siegen können. Denn der TV war nach Fehlwürfen im Rückwärtsgang nicht so fix auf den Beinen.

 

Eintracht Braunschweig:

Weber 22 (60% Würfe, 9 Rebounds), Obi-Tabot 20 (43%, 12 Rebounds), Jackson 8 (25%, 4 Ballgewinne, 4 Anspiele), Hoffarth 7, Therre 6, Slazyk 2, Brokmann, Berger

 

Spieltag und Tabelle

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos(Archiv): Birk Meinhart

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