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Samstag 30.07.2016

Herzlich willkommen Juliane Höhne

BTSV Eintracht verpflichtet hauptamtliche Basketballtrainerin

Eintrachts Bundesliga-Basketballerinnen gehen mit Juliane Höhne als erste hauptamtliche Trainerin an der Seitenlinie in die neue Saison. Die 33-jährige Hallenserin wechselt vom Erstliga-Absteiger GiroLive-Panthers Osnabrück zu den Blau-Gelben an die Oker.

Zukünftig ist sie bei der Eintracht als Bundesliga-Trainerin und darüber hinaus als Co-Trainerin der Weiblichen Nachwuchs Bundesliga (WNBL) tätig. Bevor Höhne Mitte August ihre Mannschaft zum ersten Training bittet, muss sie zunächst die Abschlussprüfung zur A-Lizenz-Trainerin absolvieren und das Team für die kommende Saison zusammenzustellen. Im Jugendbereich des BTSV sollen darüber hinaus mit ihrer Hilfe perspektivisch neue Konzepte und Projekte angeschoben werden.

„Während der ersten drei Jahre in der 2. Damen Basketball Bundesliga wurde von Andreas Hundt und zuletzt Pierre Hohn hervorragende Arbeit für die Eintracht geleistet. Nun war es an der Zeit, den nächsten Schritt der Professionalisierung zu gehen“, so Basketball-Abteilungsleiter Bernd Matthias Uster. Vorgänger Pierre Hohn ist ab der neuen Saison verantwortlich für das Kooperationsteam aus Wolfenbüttel. Er übernimmt dort die Stelle von Hanna Ballhaus, die eine neue Aufgabe in Spanien gefunden hat.

„Ich freue mich auf die Herausforderung, bei der Eintracht einen bereits erfolgreichen Weg weiterzuführen und die beachtliche Entwicklung im Mädchenbasketball in der Region mitgestalten zu können“, erklärte die Trainerin bei Vertragsunterzeichnung in den USA, wo sie sich derzeit im Urlaub befindet.

Juliane Höhne tritt bei den Blau-Gelben ihre zweite Station als Profi-Trainerin an. Die Tochter einer ehemaligen DDR-Nationalspielerin jagt seit 1993 dem orangenen Leder hinterher. Mit dem heutigen SV Halle (früher BC 69 Halle) wurde sie 2000 (U18) und 2002 (U20) Deutscher Meister. Bei den LIONS aus Halle machte sie auch ihre ersten Schritte als Seniorenspielerin in der 2. Bundesliga, bevor sie 2003 zum Erstligisten BBV Leipzig wechselte. 2005 ging Höhne an die Indiana University-Purdue University Fort Wayne. Dort absolvierte sie neben einem Biologie-Studium zahlreiche Spiele für ihr Collageteam, die IPFW Mastodons. Zurück in Europa starte ihre Profikarriere, die sie über Stationen in Italien und Frankreich auch zu diversen Top-Teams nach Deutschland verschlug. Über die BV Wolfenbüttel Wildcats und die GiroLive-Panthers Osnabrück führte ihr Weg 2013 zur BG Donau-Ries (Nördlingen), mit denen sie den dritten Platz im Pokalwettbewerb erreichte. 2014 wechselte sie noch einmal zurück nach Osnabrück.

Während ihrer Spielertätigkeit in Europa war Juliane Höhne schon immer in den Trainingsbetrieb von Jugendmannschaften eingebunden. 2013 konnte sie mit dem Osnabrücker SC in der WNBL den Vizemeistertitel erringen.

 

Foto: MORITZ FRANKENBERG PHOTOGRAPHY

 

 

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