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Montag 18.03.2019

HSV Panthers bestrafen Löwen eiskalt

Eintracht Futsal unterliegt mit 2:8

Das Spiel begann aus blau-gelber Sicht sehr ansprechend. Beflügelt von einem tollen Braunschweiger Anhang, startete die Eintracht mit hochprozentigem Einsatz in die Partie. Die Hamburger mussten zunächst Fuß fassen, sodass sich der BTSV Chancen kreieren konnte. Mit diesen Torchancen wurde jedoch viel zu fahrlässig umgegangen. Schon eine alte Fußball-Wahrheit besagt: "Was du vorne nicht machst, bekommst du hinten wieder rein." Und mal wieder bewahrheitete sich diese Weisheit. Die Eintracht bekam von der 4. bis zur 6. Minute eine Fließbandladung an Toren. Es stand 0:3 aus Sicht der Braunschweiger. Auch in der Folge fehlte der Zugriff zum Spiel. Die Hamburger nutzten ihre individuelle Überlegenheit und kombinierten was das Zeug hielt. Ein Großteil der Chancen konnte entweder durch eine leidenschaftliche Verteidigung, oder einen starken Julian Voges im Tor vereitelt werden. Zwei Bälle landeten jedoch im Tor, sodass es mit 0:5 in die Halbzeit ging. Dies konnten und wollten die Löwen nicht auf sich sitzen lassen. Auch in die zweite Halbzeit starteten sie mit Vollgas. Glücklicherweise rentierte sich der Einsatz nun. Arne Ruff (21.) und Lukas Molter (30.) sorgten für die Anschlusstore. Und plötzlich brannte es wieder in den Spielern der Eintracht. Sie wollten viel. Zu viel, wie sich heraus stellte. Der HSV blieb kaltschnäutzig und fing die Angriffe der Eintracht ab. Durch das offensive Stellungsspiel des BTSVs war es ein Leichtes die Bälle einzuschieben. Wieder einmal wurde innerhalb kürzester Zeit von 2:5 auf 2:8 erhöht. Das zeichnet einen Nordmeister aus. Das 2:8 war zugleich der Endstand. Der sportliche Leiter von Eintracht Futsal, Arne Ruff ärgerte sich über die Zurückhaltung seiner Mannschaft in Halbzeit 1. Andererseits stünde dem HSV ein heißer Tanz bereit, wenn das zwischenzeitliche 3:5 erzielt worden wäre. Während für den HSV die Saison mit Playoffs erst richtig beginnt, kann Eintracht Futsal entspannt ins letzte Saisonspiel gegen Persian Futsal gehen.

(Lennart Wenk)

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