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Montag 13.01.2020

Kalte Dusche zum Start ins neue Jahr: Eintracht Futsal verliert mit 0:5

Am 11.Spieltag der Futsal-Regionalliga Nord musste die Braunschweiger Eintracht gegen den FC Fortis eine bittere 0:6 (0:1) Niederlage hinnehmen. Wie es zu dieser doch recht deutlichen Niederlage kam, lesen sie jetzt.

Die zweitstärkste Offensive trifft auf die zweitstärkste Defensive. Das war die Ausgangslage vor dem ersten Spiel im neuen Jahr für Eintrachts Futsaler. Letztlich bewahrheitet hat sich nur die erste der genannten Aussagen.

 

Ins Spiel starteten beide Mannschaften gut. Das leichte Abtasten in den ersten 10 Minuten ließ ein packendes Spiel zwischen den beiden Tabellennachbarn erwarten. Sowohl die Gast- als auch die Heimmannschaft konnten sich Chancen erspielen, sodass beide Torhüter eine Menge zu tun bekamen. Das erste Manko auf Seite der Heimmannschaft waren die Fouls. Bereits nach knapp 15 Minuten hatte man die Foulgrenze von 5 Fouls erreicht. Somit war man gezwungen die Zweikampfhärte einzudämmen. In diese Zeit fiel dann auch das 0:1, welches beim FC Fortis ungeahnte Jubelstürme hervorrief. In der Folge verpasste es die Eintracht, den Ausgleich zu erzielen. Chance um Chance wurde liegengelassen, sodass es mit einem 0:1 in die Pause ging.

 

Die nun kommende zweite Halbzeit sollte den Löwen zu Denken geben. Sie kamen überhaupt nicht mehr ins Spiel und verpassten es Druck auszuüben. So kamen die Hamburger erstaunlich einfach zu 3 Toren in sieben Minuten. Schon hier schien das Spiel gelaufen, da mittlerweile auch Offensiv-Aktionen der Hausherren Mangelware waren. So ist es eben auch bittere Realität, dass die Eintracht momentan die zweitschwächste Offensive der Liga aufweist. In den letzten Minuten bemühte sich Eintracht Futsal um Schadensbegrenzung. Dabei schlichen sich unglücklicherweise auch Fehler im Aufbauspiel ein. Diese konnte der FC Fortis zu den Treffern 5 und 6 nutzen, die zugleich den Endstand makierten.

 

Die Gäste sind nun weiter auf Play-Off-Kurs. Für die Löwen ist der einzig gute Punkt an diesem verkorksten Samstagabend, dass sie sich weiterhin auf einen starken dritten Platz befinden. Also wie heißt es so schön: Mund abputzen, weiter machen. Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, an dem die Eintracht in der Sporthalle am Rheinring gegen den Tabellenletzten, Sparta Futsal, ran muss.

 

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