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Sonntag 11.10.2020

Klares Ergebnis, ausgeglichener Spielverlauf: Eintracht Futsal gewinnt mit 5:1

Hatte mehr zu tun als erhofft, Eintracht-Torwart Julian Voges. (Foto:Martin Ehlert)

In der Futsal-Regionalliga Nord konnte sich Eintracht Braunschweig Futsal am vergangenen Samstag mit 5:1 gegen Sparta Futsal Hamburg durchsetzen und damit die aufgestellte Serie von vier Siegen in Folge aufrecht erhalten. Somit spielen die Löwen weiter eine zentrale Rolle im Aufstiegsrennen auf die neu gegründete Futsal-Bundesliga. Dieses Mal täuscht jedoch das Endergebnis, da diesem vermeintlich klaren Sieg ein ausgeglichenes und kämpferisches Spiel vorausgegangen war.

Mit erheblichen Rückenwind in Form eines 18:2 Siegs im letzten Spiel, schlugen die Gäste aus Hamburg in der Löwenstadt auf. Diese neu gewonnene Sicherheit nach zwei deutlichen Pleiten in den vorherigen Spielen machte sich umgehend im Spiel bemerkbar. So begann in der Sporthalle Lessinggynasium ein wackeres und umkämpftes Futsalspiel, in dem sich die Spartaner zunächst die zwingenderen Möglichkeiten erarbeitet hatten. Der zu diesen Zeitpunkt sicherlich verdiente Torerfolg blieb jedoch verwehrt. Gut für die Löwen, die sich im Angriffsspiel nun zunehmend schüttelten und ebenfalls zu Torchancen kamen. Letztendlich waren sie die effektivere Mannschaft, sodass in der 17.Minute das 1:0 markiert werden konnte. Sinan Balya netzte für die Eintracht zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt, unmittelbar vor der Halbzeitpause.

Neue Halbzeit, alte Verhältnisse. Wieder kam Sparta Futsal um Ex-Löwe Hendrik Kabelitz stärker aus der Kabine. Wieder besaßen sie starke Torchancen, um zum ersehnten Ausgleich zu gelangen. Doch immer wieder retteten die Löwen auf Biegen und Brechen und teilweise in höchster Not. Allerdings mit Erfolg, da weiterhin die Null auf Seiten der Hamburger stand. So ist es im Übrigen wenig verwunderlich, dass die Eintracht mit nur 7 Gegentoren die stärkste Abwehr der Liga besitzt. Wenn dann in der Offensive noch eine gute Kombination wie in der 30.Spielminute erfolgt, ist es schwierig die Eintracht zu schlagen. So erhöhte Jawid Haidari zum glücklichen 2:0 für die Hausherren. In der Folge fiel dann doch noch ein Gegentreffer. Nach 34 gespielten Minuten erzielten die Spartaner den ersehnten Anschlusstreffer. Spannung kam jedoch keine mehr auf. Denn Eintracht Futsal blieb eiskalt und baute in den letzten Minuten ihre Führung noch einmal aus. Auf das 3:1 vom Doppeltorschützen Sinan Balya folgte eine regelrechte Drangphase, die in den Treffern vier und fünf mündete.

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