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Samstag 05.11.2022

Knappe Niederlage beim Topteam

LionPride unterliegt in Chemnitz

Mit einer 61:54 (26:28) Auswärtsniederlage im Gepäck musste Eintracht Braunschweig am Samstag die Heimreise aus Chemnitz antreten. Das Topteam aus Sachsen konnte sich erst im letzten Viertel entscheidend absetzen.

Weiterhin dezimiert, ohne die verletzten Whitney Jacob, Lina Falk, Melody Haertle, Anna Voß und Veronika Slazyk, schickte Headcoach Christian Steinwerth Octavia Loll, Ilona Brox, Lena Lingnau, Morgana Sohn und Corinna Pöschel als Starting-Five aufs Feld. Der Matchplan schien im ersten Viertel zunächst nicht aufzugehen. Beim Stand von 5:0 für die Hausherrinnen musste das LionPride die erste Auszeit nehmen. Danach fand das Team immer besser ins Spiel. Mit viel Druck auf die Chemnitzer Spielerinnen in der Verteidigung und geduldigen Angriffen konnte das LionPride das Viertel mit einem knappen Rückstand von 11:7 beenden.

Im zweiten Spielabschnitt funktionierte die Zonenverteidigung der Braunschweigerinnen immer besser. In der 14. Minute konnte die erste Führung zum 15:16 erkämpft werden. Der weiterhin hohe Druck in der Verteidigung zwang das Topteam aus Chemnitz zu immer mehr Ballverlusten und mit einem Kunststück mit der Schlusssirene markierte Morgana Sohn die 26:28 Halbzeitführung.

Häufig in dieser Saison konnte das LionPride das Level in der zweiten Hälfte nicht halten. Zu oft zeigte sich die kurze Rotation und fehlende Alternativen auf der Bank als Problem. Doch in Chemnitz schien dem nicht so. Verbesserten Chemnitzerinnen stemmten sich die Löwinnen vehement entgegen. Auch nach 30 Minuten leuchtete auf der Anzeigetafel eine Führung für die Gäste. 44:48 hieß es für die Steinwerth-Schützlinge.

Bis Mitte des Schlussabschnittes war das Spiel ausgeglichen, doch dann lief weder offensiv noch defensiv viel zusammen. Am Ende können sich die Chemnitzerinnen glücklich mit 61:54 durchsetzen.

Headcoach Christian Steinwerth zum Spiel: „Wir haben eine starke Energie- und kämpferische Leistung gezeigt – heute auch mal über mehr als 20 Minuten. Leider hat sich am Ende des Spiels wieder unsere normale Schwäche präsentiert – nach einer 53:47 Führung ist uns nur noch ein einziger Punkt gelungen. Aus dem Feld ging gar nichts mehr. Die Gegner spielen konsequent Zone gegen uns und wir gehen damit nicht gut um. Man muss aber auch sagen, dass vor allem Spielerinnen, die uns getragen haben, Sohn, Pöschel und Brox über das ganze Spiel extrem in Verantwortung standen und viel Energie liegen lassen mussten und am Ende keine Kraft mehr hatten. Zusammenfassend mit den Verletzten und Kranken haben wir eine solide Leistung gesehen, trotz des Umstands das Octavia Loll nicht in der Lage war, der Mannschaft auf dem Spielfeld zu helfen.
Es schmerzt, wir hätten für uns auch als Team, fürs Herz und fürs Gemüt gerne den Sieg mitgenommen, denn heute war was drin. Allerdings haben wir gesehen, dass man mit einer entsprechenden Verteidigungsleistung, auch Offensiv befreiter aufspielen kann. Das Befreite hat uns die letzten Minuten dann leider verlassen.“

Pöschel (10), Lingnau (3), Faustmann, Wildrich, Niemann (3), Bikker (6), Loll, Sohn (17), Brox (15)

Foto: Allsportfaces

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