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Montag 09.12.2019

Landesliga 2019

Eintracht scheitert wieder erst im Finale

Am 1. Dezember 2019 war es so weit: die Landesliga im Verband des NTFV (Niedersächsischer Tischfußball-Verband) wurde ausgespielt und unsere Eintracht war mit dabei. Nach einem knappen Jahr Vorbereitung mit Taktikschulungen, intensiven Teambesprechungen und etlichen Trainingsstunden sollte hier der Grundstein für den Aufstieg in die 2. Bundesliga gelegt werden. Die Tatsache,dass dafür ein erster Platz bei der Landesliga im sehr starken niedersächsischen Verband notwendig sein wird, waren sich die Spieler der Eintracht der Schwere der Aufgabe bewusst.

So fuhr das Team um Spielführer Marcel und Kapitän Sebastian bereits am frühen Morgen nach Hannover, um die Landeshauptstadt zu erobern. Gleich der erste Gegner war das Team von Hannover 96, welches aber für die stark aufspielenden Löwen keine Hürde war. In den nächsten beiden Spielen ging es sehr knapp zu und man hatte nach einem knappen Sieg gegen Foosion Osnabrück und einer knappen Niederlage gegen den VFL Bückeburg den Einzug in die Playoffs im letztes Vorrundenspiel in der eigenen Hand. Hier wartete der Ligakonkurrent und Meister der Verbandsliga Braunschweig Dampframme United, welche sich noch mit zwei externen Spielern verstärkt hatten. Insofern war klar, dass das kein einfaches Unterfangen wird, was sich auch bis zuletzt bewahrheiten sollte. Beim Stand von 6-6 Sätzen kam es im letzten Spiel zum Showdown zwischen Marcel und Christian von der Eintracht und Martin und Simon von Dampframme. Aufgrund einer überragenden Torwartleistung von Marcel konnten beide Sätze gewonnen werden, so dass am Ende der Vorrunde Platz 2 erreicht wurde. Für die Dampframme reichte es dadurch nur für Platz 5, wodurch die KO-Phase verpasst wurde.

Im Halbfinale traf man auf Lokomotive Hannover, was aber dank einer konzentrierten Leistung auch kein Stolperstein sein sollte. Im anderen Halbfinale setzte sich erwartungsgemäß der VFL Bückeburg durch, wobei der Sieg gegen Foosion Osnabrück denkbar knapp ausfiel. Im Finale starteten dann die beiden Doppel Jörg und Sören sowie Marcel und Dami, allerdings konnte hier nur ein Satz von vieren gewonnen werden. Im Anschluss waren Sebastian und Christian in den Einzelbegegnungen gefordert, wobei der Druck durch den Rückstand schon enorm war. Christian spielte gegen den sehr erfahrenen Thomas Mauritz, der den ersten Satz sehr glücklich mit 8-7 gewann, um sich dann im zweiten Satz der spielerischen Klasse von Christian mit 5-0 geschlagen geben musste. Sebastian spielte parallel gegen den seit Jahren auf absolutem Topniveau spielenden Dennis Gawenat, wobei er unglücklich beide Sätze verlor. So stand es dann 2-6 und Bückeburg benötigte nur noch zwei Sätze aus den verbleibenden drei Matches. Hier traten wieder Marcel und Christian an und im zeitgleich laufenden Spiel wollte man durch den im Halbfinale schon eingewechselten Kevin noch einmal einen entscheidenden Impuls setzen. Durch einen Punktgewinn in den ersten beiden Sätzen konnte die Niederlage nur noch ein wenig hinausgezögert werden. Allerdings waren beide Doppel nach einem langen Tag dem weiterhin stark aufspielendem Gegner in den folgenden Sätzen unterlegen, so dass am Ende eine 8-3-Niederlage stand, die in dieser Höhe aber keineswegs verdient war.

Trotz des knapp verpassten Ziels konnten die Braunschweiger auch hier wieder ein Ausrufezeichen setzen und deutlich machen, dass immer mit Ihnen zu rechnen ist. Nicht zuletzt durch die vielen tollen Spiele, den einmaligen Teamzusammenhalt und auch dem erneuten Finaleinzug nach 2018 wird dieses Event allen Beteiligten auf ewig in Erinnerung bleiben. Und in einem Jahr werden die Jungs mit Sicherheit den nächsten Versuch starten und durch die Erfahrungen aus diesem Jahr noch stärker auftreten. Hierfür schon jetzt viel Erfolg!

Foto von links : Sören Peters, Christian Simon, Jan-Niclas Krokowski, Marcel Homann, Damien Liesaus, Jörg Dettmer – vorne Kevin Vockeroth, Sebastian Simon

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