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Montag 18.03.2019

LionPride gewinnt in Saarlouis

Abstieg vermieden - Playoffs erreicht

Am vergangenen Samstag ging es um die „Worscht“. Mit einem 70:65 Sieg sicherte sich das LionPride der Eintracht aus Braunschweig nicht nur den Klassenerhalt, sondern erreichte durch die Niederlage der Angels aus Nördlingen bei den ChemCats in Chemnitz aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs die Play-Offs. Die „Worscht“ hängt jetzt in Braunschweig.

Das LionPride der Eintracht aus Braunschweig startete sehr konzentriert in die Partie. Nach gut vier Minuten führte Braunschweig mit 11:4, was zur Folge hatte, dass Saarlouis die erste Auszeit nahm. Die Gastgeberinnen waren in dieser Phase unkonzentriert im Abschluss, oftmals waren es aber auch überhastete Entscheidungen, die das Team von der Saar traf. Braunschweig agierte hingegen zunächst weiter konzentriert in seinen Aktionen. Kurz vor Ende des Viertels hatten Ariel Hearn auf Seiten Saarlouis und Maggie Mulligan im Braunschweiger Trikot bereits je zwei Fouls auf dem Konto. Am Ende des Viertels führten die Gäste mit 24:14.

Im zweiten Viertel spielten die Schützlinge von LionPride-Head-Coach Peter Kortmann weiter aufmerksam und mit einer starken Defense, die Gastgeberinnen hingegen weiter hektisch in den Aktionen, Spielstand nach drei Minuten im Viertel 19:31. Saarlouis kam aber zur Mitte des Viertels besser ins Spiel und verkürzte auf 26:31 nach einem 10:1-Lauf. Auszeit Braunschweig. Nach der Auszeit war es Eva Rupnik die die ersten zwei Punkte zum 26:33 erzielte. Über das gesamte zweite Viertel kamen die Royals immer näher heran. Mit der Halbzeitsirene erzielte Helmi Kristina Toulonen per Dreier den 37:39 Halbzeitstand. Parallel führte Chemnitz zur Pause mit 44:38.

Gleich nach der Pause glichen die Gastgeberinnen per Freiwürfe auf 39:39 aus. Beide Teams wirkten überhastet in dieser Phase, keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen. Braunschweig ließ in dieser Phase einige leichte Punkte liegen. Es war die Ex-Braunschweigerin Ariel Hearn, die bei noch gut vier Minuten per Dreier auf 43:44 verkürzte und erneut war es Hearn, die ihr Team mit 46:44 per Dreier in Führung schoss. Bei noch 2:45 Minuten nahm Braunschweigs Coach Peter Kortmann eine Auszeit, um sein Team neu zu organisieren. Nach der Auszeit war es Matilda Claesson, die den Ausgleich per Freiwürfe zum 46:46 erzielte. Zwei Minuten vor Ende kassierte Maggie Mulligan ihr viertes Foul, Ariel Haern im Trikot von Saarlouis folgte Sekunden später. Nach zwei Freiwürfen von Goff führte die Eintracht wieder mit 48:46. Bei einer zwischenzeitlichen Führung der ChemCats von 61:49 gegen Nördlingen, war den Besuchern in der Stadtgartenhalle in Saarlouis klar, dass der zweite Absteiger in Saarlouis ausgespielt wurde. Am Ende des Viertels führten die Braunschweigerinnen mit 52:48.

Die Entscheidung sollte also im abschließenden Viertel fallen. Im vierten Spielabschnitt ging es zunächst hin und her, kein Team setzte wirklich Akzente. Bei noch sieben Minuten kam Saarlouis auf 54:54 heran. Bei noch 6:33 Minuten führte Braunschweig mit 54:56. Peter Kortmann nahm eine Auszeit. Nach der Auszeit war Saarlouis das Team welches punktete. 57:57 Ausgleich. Bei noch gut fünf Minuten kassierte Ariel Hearn ihr viertes persönliches Foul. Zwischenzeitlich hatte Saarlouis die Foulgrenze erreicht. Braunschweig führte 57:60. Hearn konterte zum 59:60. Bei noch 3 Minuten erzielte Shawnte Goff die 63:67 Führung. Haern trifft bei noch 1:22 Minuten zum 65:68. Braunschweig brachte das Spiel über die Runden. Am Ende war es ein verdienter 70:65 Sieg für Braunschweig.

Es war nicht nur der verdiente Klassenerhalt für das Team von der Oker, sondern weil Nördlingen gleichzeitig mit 63:80 in Chemnitz verloren hatte, qualifizierte sich das Braunschweiger Team als Tabellenachter für die Play-Offs. Das LionPride trifft dann zunächst in Herne auf den TC.

Viertel: 14:24; 23:15; 11:13; 17:18.

Punkte Braunschweig: Rupnik 6, 8 Rebounds, Brennecke 4, Hatch 2, Smith 26, 13 Rebounds, Claesson 13, 2 Dreier, Haertle, Goff 18, 1 Dreier, 5 Rebounds, Sohn, Mulligan 1, 5 Rebounds.

Foto: Birk Meinhart

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