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Sonntag 17.02.2019

Löwen verpassen den Überraschungssieg

Eintracht Futsal und der FC St. Pauli trennen sich mit 3:3

Eintracht Coach, Olcay Irek, erzählt mit einem müden, aber auch glücklichen Lächeln über das soeben beendete Spiel seiner Schützlinge. Seine Eintracht hat es geschafft ein anderes Gesicht zu zeigen, als in den letzten beiden Spielen, die beide verloren gingen.

Doch der Reihe nach. Der BTSV, der trotz der Krankheitswelle mit einem breiten Kader antrat, startete von Beginn an gut ins Spiel. Sie schafften es den Gegner anzupressen und Lücken zu schließen, sodass der Gegner von Anfang an unter Druck stand. Nach einem Aussetzer im Angriffsspiel, stand es jedoch nach gerade einmal 5 Minuten 1:0 für den Tabellenzweiten aus dem Hamburger Stadtteil Pauli. Durch diesen Gegentreffer ließen sich die Hausherren keinesfalls beeinflussen, so zogen sie weiterhin ihr mutiges Pressing durch und wurden dafür belohnt. Niklas Noeske war es, der mit einem Doppelschlag in der 12. und 17. Minute auf 2:1 stellte. Trainer, Olcay Irek, zeigte sich völlig zufrieden mit der ersten Halbzeit. Auch in die zweite Halbzeit starteten die Löwen gut ins Spiel und stellten in Form von Arne Ruff früh auf 3:1 (24.). Diese Sicherheit wurde jedoch wenige Minuten später durch eine unglückliche gelb-rote Karte von Ermin Batko restlos zerstört. Nach dieser fragwürdigen roten Karte begann das Spiel schnell härter zu werden. Beide Teams bekamen zunehmend Spaß am Foulen, durch keine konsequente Bestrafung seitens des Schiedsrichtergespanns, verschärfte sich diese Spielweise mehr und mehr. Mit drei Feldspielern gaben die Löwen ihr letztes Hemd ab, kämpften bis zum Umfallen. Doch gerade in dieser Spielzeit wurde klar, warum Sankt Pauli auf Rang 2 steht. Durch starke individuelle Spielzüge, die nur durch Fouls zu stoppen waren, stellten die Gäste erst auf 3:2 (26.). Dann hatten die Löwen auch noch die Foulgrenze erreicht, sie konnten sich also kein weiteres Foul mehr erlauben, denn jedes weitere Foul würde mit Strafstoß geahndet. So kam es wie es kommen musste: In der 31. Minute glichen die Hamburger auf 3:3 aus. Dieses Ergebnis war zugleich der Endstand.

Für Irek kein Grund um traurig zu sein, das Unentschieden ging in Ordnung. Er zeigte sich rundum zufrieden. Einzig in den letzten zehn Minuten liefen die Löwen zu oft hinterher. Nun freut er sich um so mehr auf das große Derby gegen Hannover 96, welches nächste Woche in der Landeshauptstadt stattfindet.

(Lennart Wenk)

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