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Montag 14.03.2016

Niederlage zum Saisonausklang

Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen unterliegen den Bergischen Löwen 61:67

Von Henning Brand

Aus dem Vorhaben, die Saison mit einem Erfolg zu beenden, wurde es nichts. Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen gingen personell auf dem Zahnfleisch und mussten sich den Bergischen Löwen aus Bensberg mit 61:67 (36:33) vor mauer Kulisse in der Halle Alte Waage beugen.

In einer zerfahrenen Partie fiel die Entscheidung knapp vier Minuten vor dem Ende beim 54:55 aus Sicht der Gastgeberinnen. Mit einem 8:0-Lauf enteilten die Löwen auf 63:54 und ließen sich auch durch eine Ganzfeldverteidigung sowie durch taktische Fouls nicht mehr aus der Bahn werfen.

Nach zwei deutlichen Schlappen waren die Blau-Gelben immerhin nah dran an einem Sieg, der gegen den Tabellenvorletzten eigentlich erwartet werden durfte. „Wir haben noch einmal großartig gekämpft und nehmen das als positive Erkenntnis mit in die Sommerpause. Obwohl es nicht mit einem Sieg zum Abschluss geklappt hat, war es eine starke Saison“, sagte Trainer Pierre Hohn. Der angepeilte Klassenerhalt stand schließlich seit Wochen fest.

Hohns Mannschaft wirkte früh ausgelaugt. Der Grund: Die Leistungsträgerinnen Corinna Pöschel (Zerrung) und Viktoria Sholokhova wegen Rückenschmerzen konnten nicht viel bewirken und mussten permanent nach wenigen Minuten ausgewechselt werden. Die Talente Aneliya Draganova und Melody Haertle waren mit der Jugend beziehungsweise der Reserve im Einsatz.

Eintracht war trotz dieser Widrigkeiten gut in die Partie gestartet, gewann das erste Viertel mit 25:16 und führte bis zum 28:18 deutlich.

Ein Lauf der Gäste ließ diesen Vorsprung auf 30:29 schmelzen. Anschließend war die Partie bis zur entscheidenden Phase von Fehlern auf beiden Seiten geprägt.

Die Gastgeberinnen gewannen zwar das Rebound-Duell mit 48:42, war gefühlt in diesen Bereich jedoch klar unterlegen. „Wir haben zu viele zweite Wurfchancen zugelassen“, rügte Hohn. In der Tat bekam sein Team die kantige US-Centerin Anne Mackenzie Morrison nie in den Griff (20 punkte, 14 Rebounds).

Spielmacherin Dayeesha Hollins stemmte sich nach Kräften gegen die Niederlage.

Auch Routinier Suska Berger gab nach beruflich bedingter Pause alles. Doch das war letztlich zu wenig.

 

 

Eintracht:

Hollins 27 (46% Würfe, 11/12 Freiwürfe, 2/4 Dreier, 8 Rebounds, 3 Anspiele), Berger 8 (50% Würfe), Sholokhova 7 (33% Würfe, 1/6 Freiwürfe, 9 Rebounds, 5 Ballverluste), Sprenger 5 (7 Rebounds), Müller 5 (9 Rebounds), Brox 5 (5 Rebounds), Brokmann 3, Hoffarth 1 (4 Anspiele), Pöschel.

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

 

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