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Sonntag 13.11.2016

Personell geschwächte Eintracht geht unter

Die chancenlosen Zweitliga-Basketballerinnen unterliegen Tabellenführer TG Neuss mit 65:93

Von Henning Brand

Als weiterhin siegloses Schlusslicht der 2. Bundesliga mussten die Basketballerinnen Eintrachts gegen den Tabellenführer TG Neuss ran. Und wie zu erwarten, ging die Partie klar verloren, zumal die Blau-Gelben personell nur noch sechs gesunde Spielerinnen aufbieten konnten. Beim 65:93 (31:45) konnte die Mannschaft von Trainerin Juliane Höhne immerhin den vierten Abschnitt für sich entscheiden (19:18) und steckte kämpferisch nie auf.

Die Niederlage ist einfach erklärt: Eintracht konnte dem Druck der Gäste nicht standhalten. 32 Ballverluste waren die Folge. Mareike Müller unterliefen allein acht, Ilona Brox und Alayshia Hunter sieben. Neuss kam daher zu einfachen Körben aus dem Tempospiel und machte mit einem 30:15 im dritten Abschnitt zum 75:46 endgültig alles klar.

„Das war ein Spiel, was wir spielen mussten. Mit Neuss können wir uns nicht messen. Ich bin froh, dass sich keine weitere Spielerin verletzt hat“, macht Höhne deutlich, wie ungleich die Kräfte verteilt waren. Das Lazarett der Blau-Gelben wird sich die nächsten Wochen nur bedingt lichten. Flügel Melody Haertle hat sich vorige Woche in Göttingen am Knie verletzt. Lena-Sophie Wolters war vor zwei Wochen in einem Spiel umgeknickt und braucht ebenso noch Zeit. Und Jugend-Nationalspielerin Tessa Strompen ist mit einem Kreuzbandriss ohnehin die Saison raus. Centerspielerin Veronika Slazyk und Spielmacherin Sarah Therre waren krank. Ihre Rückkehr zum Derby in Wolfenbüttel am Samstag sollte möglich sein.

Höhne bot die seit Monaten verletzte Suska Berger und Wolters auf dem Papier dennoch auf, um einem Strafgeld zu entgehen. Denn mindestens acht Spielerinnen müssen auf dem Spielbogen stehen.

Trotz der Unterlegenheit verbannte Höhne US-Spielmacherin Felicia Barron in Hälfte zwei auf die Bank. „Es war meine Entscheidung“, wollte sie mehr dazu nicht sagen. Barron setzte wohl einiges nicht wie gefordert um. Der Rest bekam dadurch in Hälfte zwei keine Pause.

Ein Lichtblick: US-Centerspielerin Hunter sicherte sich 17 Abpraller. Und auch Ilona Brox gefiel mit vielen guten Aktionen.

 

 

 

 

Eintracht:

Hunter 22, Brox 19 (60% Würfe), Barron 11 (6/6 Freiwürfe, 4 Ballgewinne), Sohn 5, Brokmann 4, Müller 4, Berger und Wolters verletzt nicht eingesetzt.

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Frank Wolters

 

 

 

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