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Montag 10.10.2016

Schwache Wurfquote kostet Sieg

Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen verlieren ihr Heimspiel gegen Osnabrück mit 38:48

Von Henning Brand

Sie hatten gegen den Regionalliga-Aufsteiger Osnabrücker TB so sehr auf den ersten Saisonsieg gehofft und auch kämpferisch viel versucht. Doch mit den zwei Punkten wurde es für die Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts nichts. Wegen schwacher Wurfausbeute aus allen Bereichen mussten sie sich mit 38:48 (25:27) geschlagen geben. Die neue US-Centerspielerin Alayshia Hunter musste zudem zuschauen. Die Formalitäten konnten nicht mehr rechtzeitig geregelt werden.

„Es lag nicht daran, dass wir Alayshia noch nicht einsetzen durften. Wir hatten ja viele gute Würfe, haben bloß zu wenig reingemacht“, sagte Trainerin Juliane Höhne. Noch schwerer wiegt ihrer Meinung nach aber, dass ihr Team im dritten Viertel die taktische Marschroute verlassen habe.

„Wir hatten nicht einen Schnellangriff“, rügte sie. Mit Tempospiel sollte die Raumverteidigung der Gäste geknackt werden, damit diese sich gar nicht erst richtig aufstellen kann. Und es sollte der Korb attackiert werden, um Freiwürfe heraus zu holen. Beides verlief im Sande. Mit 2:10 ging daher dieser Abschnitt entscheidend verloren.

Den einzigen Treffer im dritten Viertel erzielte US-Spielmacherin Felicia Barron zum 27:29.

Und trotz der schwachen Wurfquoten – 26 Prozent bei Zweiern, 11 Prozent bei Dreiern und 66 Prozent bei Freiwürfen – blieb Eintracht in einer Begegnung auf schwachem Zweitliga-Niveau durch einen Dreier von Sarah Therre bis zum 34:39 (35. Minute) auf Tuchfühlung, durfte ein wenig hoffen.

 

Ein Ballverlust von Barron besiegelte die Niederlage. Osnabrück machte zum 43:34 alles klar.

Nur Therre punktete zweistellig. Zudem bot laut Höhne Centerspielerin Veronika Slazyk mit 13 Rebounds eine gute Leistung.

„Die Leistungen schwanken noch sehr. Um in der Liga gewinnen zu können, müssen alle eine gute Leistung abliefern“, verdeutlicht die Trainerin, dass ihre junge Formation noch viel Arbeit vor sich hat. Heute Abend gibt es jedenfalls Wurftraining bis zum Abwinken. Denn Höhne ahnt: „Auch Opladen wird uns Sonntag mit Raumverteidigung begegnen.“

 

Eintracht:

Therre 11 (40% Würfe, 5 Rebounds), Barron 9 (5 Ballverluste, 4 Ballgewinne), Slazyk 5, Brokmann 4, Müller 3 (0/11 Würfe), Wolters 2 (6 Rebounds), Brox 2, Haertle 2 (0/7 Würfe), Sohn.

 

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Quelle: Braunschweiger Zeitung / Fotos: Birk Meinhart

 

 

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