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Donnerstag 08.11.2018

Serienmeister zu Gast

Wasserburg gibt Visitenkarte ab

Nach dem schweren Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister aus Keltern, gastiert nun der Serienmeister aus der schönen Stadt am Inn in der Okerstadt.

Bisher haben die Damen aus Wasserburg bereits zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Neben Marburg schaffe es zuletzt der Herner TC den Serienmeister zu bändigen. Alle anderen Partien u.a. gegen Göttingen, Bad Aibling oder auch Hannover gestalteten sie souverän.

Wasserburgs Head-Coach Sidney Parsons war bisher an einigen Stellen mit Ihrem Team nicht zufrieden. Vor allem Fehler in der Defense und fehlendes Engagement im Rebound beklagte die 30-jährige zuletzt. Es bleibt jedoch zu vermuten, dass sich das neu zusammen gestellte Team im Saisonverlauf weiter steigern wird.

Topscorerin des Teams ist Jennifer Schlott. Die 1,68 m kleine Amerikanerin stand in der letzten Saison für Nördlingen auf dem Spielfeld. In Wasserburg legte sie bisher im Schnitt 14,4 Punkte auf und setzt Ihre Mitspielerinnen stark in Szene (5 Assists). Auch auf der großen Position ist der aktuelle Pokalsieger sehr gut aufgestellt. Mit der 1,90 m großen Amerikanerin Jewel Tunstull haben sie eine Spielerin, die sich unter dem Korb zu behaupten weiß.  Das LionPride sollte zudem versuchen Tunstull nicht an die Freiwurflinie zuschicken. Mit 90 % Freiwurfquote liegt sie ganz weit vorn in der Statistik.

Neben den Importspielerinnen wissen aber auch die Besitzerinnen der deutschen Staatsbürgerschaft zu überzeugen. Mit den A-Nationalspielerinnen Svenja Brunckhorst (9,9 Punkte und 4,6 Assists) und Laura Hebecker (7,3 Punkte) befinden sich zwei Top-Spielerinnen im Kader der Oberbayern. Aber auch Junioren-Nationalspielerin Leonie Fiebig hat den Schritt zum deutschen Spitzenteam erfolgreich gemeistert. Sie glänzte in den ersten Partien mit 9,1 Punkten und 6,9 Rebounds.

Ziel für das LionPride ist es am Samstag den Gästen so lange wie möglich Paroli zu bieten. Was am Ende möglich ist, zeigt sicher auch die Tagesform beider Teams.

Foto: Birk Meinhart

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