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Montag 21.12.2015

Sieg trotz Sand im Getriebe

Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen gewinnen gegen Königs Wusterhausen 53:43

Gut war die Leistung von Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen im letzten Spiel des Jahres wahrlich nicht, aber immerhin von Erfolg gekrönt. Durch den 53:43 (19:22)-Erfolg über Königs Wusterhausen stehen die Blau-Gelben nun wieder mit einem positiven Punktekonto da und können in Sachen Klassenerhalt mit ihrer jungen Mannschaft mehr als beruhigt in die weihnachtliche Spielpause gehen.

In einer von beiden Seiten vor allem anfangs von Fehlpässen, Fehlwürfen und Schrittfehlern geprägten Partie fiel die Entscheidung erst im Schlussviertel, als Insa Brokmann einen Dreier zum 40:28 verwandelte und Corinna Pöschel mit einem Dreier zum 49:36 endgültig den Sack zumachte.

Die Gäste gaben bis zum Abpfiff nicht auf, hatten aber als Tabellenvorletzter letztlich nicht die spielerische Klasse, um die Überraschung zu schaffen.

Schlechte Wurfquoten

"Wir waren etwas platt. Die Pause kommt nun zur rechten Zeit", erklärte Trainer Pierre Hohn, weshalb es in Eintrachts Angriff nicht rund lief. Nur 27 Prozent der Würfe wurden verwandelt. Wusterhausen war mit 28 Prozent unwesentlich besser. Der Kampf habe aber gestimmt, so dass sich seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel steigern und diese wichtigen Punkte einfahren konnte.

Anfangs stellte der Außenseiter die Gastgeberinnen jedoch vor Probleme. Die quirlige Spielmacherin Natasa Zolotic aus Serbien und die Amerikanerin Kelsey Harris mit zwei Dreiern sorgten für das zwischenzeitliche 20:14 für Wusterhausen. Die Führung der Gäste zur Pause war daher alles andere als unverdient.

Eintracht kam jedoch stark verbessert aus der Kabine. Und nach einem Treffer von Center-Routinier Suska Berger zum 30:25 lief es offensiv besser.

Hollins erzielt 17 Punkte

Das Selbstvertrauen war nun da. Eintrachts US-Spielmacherin Dayeesha Hollins hatte zwar von außen weiterhin kein Glück, war aber mit Korblegern in wichtigen Phasen zur Stelle.

Ihre Landsfrau Zakiyyah Shahid-Martin enttäuschte offensiv trotz 12 Punkten. Denn sie ließ viele einfache Würfe liegen. Beim Rebound war die Centerspielerin aber eine Macht.

14 Abpraller sicherte sie sich. Und die waren auch nötig. Denn Wusterhausen bot in der Kanadierin Diane Schuetze ebenfalls eine kräftige Spielerin auf. Das Rebound-Duell ging daher nur mit 48:46 an Eintracht.

Mau war leider erneut die Zuschauer-Resonanz.

 

 

Eintracht:

Hollins 17 (5/5 Freiwürfe, 5 Anspiele, 5 Ballgewinne), Shahid-Martin 12 (4/4 Freiwürfe, 4 Blocks), Pöschel 8 (5 Ballgewinne), Müller 5, Brox 4, Brokmann 3, Berger 2 (8 Rebounds), Hoffarth 2, Draganova, Haertle, Sprenger.


Spieltag und Tabelle auf Planet Cards DBBL

 

Braunschweiger Zeitung / Henning Brand

Fotos: Birk Meinhart

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