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Donnerstag 29.09.2016

Starker Endspurt bleibt unbelohnt

Eintrachts Basketballerinnen verlieren Zweitliga-Auftakt 64:69.

Von Henning Brand

Der erste Auftritt der Zweitliga-Basketballerinnen Eintrachts in der neuen Saison stimmt zuversichtlich. Trotz zu vieler Ballverluste (25) präsentierte sich das junge Team von Trainerin Juliane Höhne beim 64:69 (28:33) gegen den Neuling Kroftorf Knights vor gut gefüllten Rängen in der Sporthalle Alte Waage absolut konkurrenzfähig.

Kroftorf bot vier Importspielerinnen und National-Spielmacherin Julia Gaudermann auf. „Die kann man nicht mit einem typischen Aufsteiger vergleichen“, verdeutlicht Höhne, dass sich ihre Formation mit diesem Resultat gut in Szene gesetzt hat, ein Sieg durchaus machbar war. Gaudermann war es, die den Unterschied ausmachte, als die Blau-Gelben erstmals zweistellig in Rückstand gerieten – 38:48 (27. Minute) und nach einem Zwischenspurt sogar mit 49:65 (35.) hinten lagen.

Doch die Blau-Gelben steckten nie auf. Centerspielerin Veronika Slazyk leitete per Dreier zum 53:65 den Schlussspurt ein, in dem die 13-jährige Nationalspielerin Tessa Strompen mit erfolgreichen Korblegern trotz arger Bedrängnis großartig auftrumpfte. Beim 63:67 und noch eineinhalb Minuten Spielzeit war wieder alles offen. Ballverluste, Fehlwürfe und ein unsportliches Foul gegen die Gäste, aus dem Eintracht kein Kapital schlagen konnte, besiegelten die Niederlage.

„Es lag an Kleinigkeiten, zum Beispiel unserer Freiwurfquote von nur 53 Prozent“, bilanzierte Höhne. Der Auftritt sei eine deutliche Steigerung zum Pokal-Aus gegen Göttingen. Und sie sei optimistisch, dass ihr Team sich weiter verbessert. „Gegen Göttingen war Morgana Sohn stark. Diesmal hat Ilona Brox ein tolles Spiel gemacht“, verteilte sie ein Sonderlob an die Flügelspielerin, die mit 16 Punkten ihre Bestmarke für die Blau-Gelben aufstellte und die Jugend vor allem mit ihrer Ruhe anführte. Auch Mareike Müller überzeugte auf dem Flügel. US-Spielmacherin Felicia Barron hatte gegen die flinke Gaudermann das Nachsehen. Ihre Stellvertreterin Sarah Therre konnte Kroftorfs Beste (14 Punkte, 7 Anspiele) hingegen mehrmals ärgern.

Eintracht: Brox 16 (66% Würfe, 2/2 Dreier), Müller 12 (7 Rebounds), Barron 12 (21%, 5/10 Freiwürfe, 6 Rebounds, 9 Ballverluste, 6 Anspiele), Therre 9, Slazyk 7, Strompen 6, Haertle 2, Brokmann, Sohn, Wolters.

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Quelle: Braunschweiger Zeitung

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