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Dienstag 29.09.2020

Stellungnahme des Präsidiums

Zur aktuellen Situation im BTSV

Als Präsidium der Braunschweiger Eintracht befinden wir uns aktuell in intensiven Gesprächen hinsichtlich der Nachfolge von Sebastian Ebel. Es ist unsere Aufgabe und unser Ziel, dem Wahlausschuss ein einen oder mehrere adäquate Personalvorschläge zu unterbreiten. Dabei ist das Amt der Präsidentin/des Präsidenten von Eintracht Braunschweig ehrenwert und sehr herausfordernd zugleich, zumal es sich um eine rein ehrenamtliche Tätigkeit handelt. Deshalb gebührt allen Personen grundsätzlich Wertschätzung und Respekt, die sich für dieses Amt interessieren. Das gilt auch und insbesondere für eine Persönlichkeit wie Helmut Streiff, der als Mitglied und Sponsor seit vielen Jahren Teil der Eintracht-Familie ist.

Wenn aber potenzielle Bewerber aufgrund von unterschiedlichen Sichtweisen mit einigen Fangruppierungen gleich zum Gegenstand von Plakatkampagnen werden, ist das weder fair noch angemessen. Eine solche Vorgehensweise, die Personen, die sich für unsere Eintracht engagieren, persönlich beschädigt, lehnen wir mit aller Klarheit ab.

Zumal die Aufregung in zweierlei Hinsicht grundlos ist: weder ist der “Verkauf” unserer Eintracht an irgendeinen Investor noch eine enge Kooperation oder gar Fusion mit unseren Nachbarclubs im Westen oder Osten Niedersachsens geplant.

Präsidium und Aufsichtsrat stehen dazu, dass wir ein eigenständiger Traditionsverein sind und bleiben. Als solcher brauchen wir aber beides: Fans und Sponsoren! Wer das als Widerspruch sieht, muss sich vom Profifußball verabschieden und das kann niemand von uns wollen.

Als Präsidium stehen wir für eine demokratische Kultur im Verein und für offene Kommunikation, es gilt dabei aber fair und sachlich zu bleiben, auch wenn das bei etwas so Emotionalen wie unserer Eintracht schwerfällt. Vor diesem Hintergrund stehen wir auch zur Gründung unserer Fanabteilung, zumal wir seit vielen Jahren erleben, dass sich Fans als Mitglieder unseres Vereins auch bei der Meinungsbildung und Mehrheitsfindung bei Mitgliederversammlungen engagieren. Demokratie ist nun mal anstrengend und lebt von Überzeugungen, aber bislang hat der Interessenausgleich im Sinne des Vereins funktioniert und das muss er auch weiterhin. Einseitige Kampagnen und Lager, die sich unversöhnlich gegenüberstehen, schaden unserem Verein. Ob Loge oder Block 9- Wir alle sind Eintracht!

Fairness, Akzeptanz und Respekt- dafür sollen die Blau-gelben Farben stehen. Die Gegner sind schließlich andere und sie warten mit sportlichen Herausforderungen auf uns, die wir nur gut bewältigen, wenn auch die Atmosphäre stimmt!

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