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Hamburger Straße – Platz für alle Abteilungen

Das 1922 gekaufte Areal an der Hamburger Straße zeigt recht deutlich: hier haben Leichtathletik, Fußball und Tennis (seit 1923) Platz; auch die Handballer finden eine Heimat auf dem Stadiongelände des Eintracht-Stadions, denn 1928 ist noch die Zeit des Feldhandballs. Ende der 20er Jahre ist dann auch die Hockeyabteilung an der Hamburger Straße angekommen, man muss nun nicht mehr ans Franzsche Feld ausweichen. 1931 spielen 41 Fußball-, Handball und Hockeymannschaften im Verein. Bis 1945 kommen keine weiteren Abteilungen hinzu.

1945 nähert sich Eintracht seinem heutigen Namen einen letzten, aber gewaltigen Schritt. Über den von den britischen Militärs verhängten Anschluss an den TSV Braunschweig kommt die neueste Abteilung, das Turnen, hinzu. Der Verein gibt sich ab dem 1. April 1949 den bis heute gültigen Namen „Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht“. Das stetige Abteilungswachstum geht weiter: Schwimmen, Wasserball, Fechten, Basketball sind es bis in die 50er Jahre, in den 80er Jahren gefolgt von Tanzen, Seniorensport, Eissport; 1990 vervollständigt von Schach. Der Gesamtverein entwickelt sich hervorragend.

Genauso zeigen sich die Fußballer: nach der Wiederzulassung zum Wettkampfbetrieb spielen sie jahrelang erfolgreich in der Oberliga Nord, gehören später zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga und holen 1967 sogar die Deutsche Meisterschaft nach Braunschweig. Bis Mitte der 1980er Jahre hält sich der Bundesliga-Fußball erfolgreich in Braunschweig, ehe es 1985 den Abstieg in die 2. Liga gibt.

Weiterlesen: Vereinsleben in der Defensive

Die Texte sind aus dem Buch von Holger Alex "Architektur und Leidenschaft - Eintracht Braunschweig baut seine Zukunft", welches ab 14.11.2013 u.a. im Fanshop käuflich zu erwerben ist.

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