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Vereinsleben in der Defensive

1981 muss der Verein das Stadion aus finanziellen Gründen an die Stadt verkaufen. Dennoch, der Stadt gelingt der Umbau des mittlerweile Städtischen Stadions an der Hamburger Straße in ein wettkampftaugliches Multifunktionsstadion Mitte der 1990er Jahre. Der DLV honoriert dies mit der Vergabe der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2000 nach Braunschweig. Allerdings hilft diese Meisterschaft dem Verein nicht entscheidend hinsichtlich der Zukunftsorientierung.

Der Fußball und damit der gesamte Verein hängen mit allen Konsequenzen in der 2. Liga fest. In den 1990er Jahren gerät das Vereinsleben dann arg in die Defensive. Spätestens nachdem Eintracht 1993 aus der 2. Liga abgestiegen ist und sich neu sortieren muss, konzentriert sich alles auf den Wiederaufstieg, übriges Vereinsleben und Finanzen geraten ein wenig aus dem Blick. Immer, wenn irgendwo die Rede vom Verein ist, ist eigentlich nur der Fußball gemeint. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen stagniert, bis 2006 die Idee der finanziell attraktiven Fördermitgliedschaft geboren wird.

Erst ein Wechsel an der Vereinsspitze 2007 fordert und fördert ein neues Denken im gesamten Verein. Als der Verein 2010 endlich seine Bankschulden abgebaut hat, nutzt er diese gewonnene Handlungsfreiheit, um das Vereinsleben anzukurbeln.

Weiterlesen: Vereinsleben – neu erwacht

 

Die Texte sind aus dem Buch von Holger Alex "Architektur und Leidenschaft - Eintracht Braunschweig baut seine Zukunft", welches ab 14.11.2013 u.a. im Fanshop käuflich zu erwerben ist.

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